Deutschland braucht Freiheit, aber nicht die Freiheit

Doppelte Freiheit


„Wir leben in einer Welt, in der wir weder die komplette Freiheit des Einzelnen finden können, noch leben wir in einer Welt, die durch ein solidarisches Miteinander gepägt ist. Die Gesellschaft, in der wir leben, ist geprägt von Zwängen und des Verlustes der persönlichen Freiheit des Einzelnen.
Der Mensch ist nur auf den ersten Blick frei, denn wir finden uns in zuvielen Situationen unseres Lebens umgeben von Zwängen und Pflichten. Wir mögen die Auswahl haben, zu entscheiden was wir tun, doch haben wir nicht die Möglichkeit, nichts zu tun, wenn uns dies beliebt.“


Zitat Freiheitsliebender, Mai 2010, Artikel: Solidarität und Freiheit – Leben unter Zwängen und Egoismus

Ich möchte dieses Zitat meines Mitautors an den Anfang stellen, um mich dann einer neuen Partei in Deutschland zu widmen, die den schlichten Namen „Die Freiheit“ trägt. Leider handelt es sich dabei noch nicht um die politische Manifestation der freiheitsliebe.de. Denn man muss ausdrücklich betonen, dass wir mit den Ansichten dieser Partei in keinster Weise konform gehen und deren Mitglieder, die offiziell für die Freiheit eintreten, bereits in rechtsextremen Kreisen in Erscheinung getreten sind. Als Beispiel lässt sich hier für der Vorsitzende Renè Stadtkewitz aufzeigen, der als ehemaliger CDU-Abgeordneter, Geert Wilders, einen bekannten niederländischen Rechtsextremen, nach Berlin einlud um eine Rede zu halten.

Wir wollen Freiheit, aber doch nicht für alle

Auf ihrer Homepage zeigt die Freiheit, dass sie Freiheit für alle fordern und darunter folgendes verstehen:

„Wir setzen uns für eine Gesellschaft ein, deren Mitglieder ein Höchstmaß an Freiheit genießen können. Darunter verstehen wir unter anderem die Meinungsfreiheit, die Freiheit der Presse, die Versammlungsfreiheit, die Freiheit vor Kriminalität und Gewalt, die Freiheit der Partnerwahl und die Religionsfreiheit (die auch die Freiheit einschließt, keine Religion zu haben).
Diese Freiheiten gelten für alle Menschen, unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Geschlecht oder sexueller Orientierung. „

Auf den ersten Blick wird diese Darstellung ja sicherlich ganz ansprechend und ein Großteil der Menschen würde diese Forderung unterschreiben. Lässt man den Blick auf der selben Seite jedoch weiter nach unten schweifen, liest man folgendes:

„gegen die Ausbreitung totalitärer Ideologien, insbesondere den politischen Islam „

Mir stellt sich nun die Frage, warum man sich explizit gegen den Islam aussprechen muss und auf der Seite mehrfach wiederholt, dass man sich auf seine christlich-jüdischen Wurzeln besinnen müsse bzw. auf die christlich-abendländischen. Laut Statistik gibt es ca. 1,5 Milliarden Menschen auf der Welt, die sich dem Islam zugehörig fühlen, wie lässt sich nun der Name „Die Freiheit“ und die Forderung nach eben jener damit vereinbaren, dass man knapp 1.5 Milliarden Menschen in ihrer Freiheit beschränken will bzw. dazu auffordert deren Religion genauer zu beobachten und auf etwaige „Fehler“ zu achten.

Parteien haben zu viel Macht – Gründen wir eine Partei!

Ebenfalls äußert sich die Freiheit dazu, dass die Parteien in Deutschland durch das parlamentarische System zu viel Macht erhielten und Entscheidungen über die Köpfe der Bürger hinweg getroffen würden. Man erkennt also, dass Parteien zu viel Macht besitzen, gründet aber selber eine Partei mit dem Ziel politische Macht zu erhalten, um die eigenen Ziele durchzusetzen. Oder möchte man sich in Zukunft nicht über die Köpfe der Wähler hinwegsetzen? Wird sich also nun jeden Sonntag-Morgen ein Vertreter der Freiheit an meinen Frühstückstisch setzen, um mit mir die aktuellen politischen Belange mit mir zu diskutieren?

Aus Gründen unserer Angst vor der Ausbreitung von “totalitärer Ideologien” können wir die Seite der Freiheit leider nicht verlinken.

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  • Tino

    der politische Islam ist totalitär
    sorry kannst du nichts gegen sagen
    jede islamische republik(damit meine ich nich islamisch geprägte sondern wirklich islamische republik(iran,malaysia,saudi arabien usw) ist einfach von einem totaliären regime regiert und basiert oft auf unfreiheitlichen motiven und bastionen wie zB der Sharia…
    Dann zu schreiben dass man gegen den politischen Islam vorgeht müsste genauso im euren sinne seine wie zB eine klerikalfaschistische diktatur wie österreich(33-38) zu verdammen…

  • Freiheitsliebender

    @ Tino gegen eine islamische republik zu sein, ist vollkommen richtig, da stimme ich dir zu.
    Es geht aber darum, dass die Freiheit sich in Interviews explizit gegen Muslime und den ganzen glauben ausspricht und das kann nicht in unserem Sinne sein!

  • Phx Robinson

    Ich möchte gar nicht sagen, dass der politische Islam gut sei oder ähnliches. Es ging mir nur darum, dass man sich nur explizit auf den Islam bezieht, der politisch eingesetzt wird, wobei sich eigentlich jede Religion politisieren lässt. Es ging, wie Freiheitsliebender schon meinte um die explizite Ablehnung bzw. Markierung des Islam als etwas schlechtes.

  • linksundliberal

    Ohne diese schräge Partei (habe ich ja auch schon kritisiert) verteidigen zu wollen: Selbst, wenn man gegen die Parteienherrschaft in diesem Land kämpfen will (und wiederum vorausgesetzt, dass diese so schlimm ist, dass man kämpfen müsste), gibt es nur zwei Alternativen:

    "Bewaffnete Revolution" oder "Selbst eine Partei gründen, die dann reformiert".

    Für mich ist der zweite Weg erheblich attraktiver.

  • Anonymous

    @Freiheitsliebender, wenn sie wirklich ein Freiheitsliebender sind, dann sollten sie sich mal mit Koran und Sunna beschäftigen. Fangen sie doch an mal zu googeln was "Dhimmis" sind, bzw was sie für "Rechte" haben. Dann bekommen sie einen Eindruck was islamische Toleranz und Freiheit bedeutet.

  • Anonymous

    ES GIBT KEIN SCHARI'A STAAT AUF DER WELT!!!
    ES WERDEN SCHARI'A GESETZE VERUNSTALTET UND OHNE RECHT AUF UNSCHULDIGE ANGEWENDET:
    SIE RICHTEN NICHT WIE ES DER HEILIGE KORAN VORSCHREIBT!!!
    UND AUSSERDEM HERRSCHT HIER AUCH NICHT DAS VOLK, WE ES SOLLTE
    HAHA TRAURIG

  • Anonymous

    Es gibt keine Stadt auf die Erde die es keine Gezetz Herscht gut oder schlecht, das gilt auch für Saudiarabien Iran und Malaysien, aber hier in Westen ist sharia eine fremdwort, Scharia heisst nicht anderes als Quelle des Gesetzes und die quelle ist der Qurân und Suna ob das politisch Motiviert ist oder nicht Islam ist keine Christentum die es vor 100 Jahren Wiessenschaftler Verbrant, und Islam und Politik gehören zusammen Islam und Wirtschaft ebeso dazu gehören.Islam in Andalusien ist die gleiche dazu gehörte damals auch Politik kultur Wirtschaft und alles was für ein Stadt notwendig war aber die ganze Europa damals auf Andalusien gerichtet wordenist, wo am meinste Heutezu tage die europeer Profiriert haben. Heute ist gege den Islam die mehrheit der Europeer. Und ihr denkt das Islam ist und past nicht mit der zeit, aber viel grossere Imperien als Europa heute ist, existieren nicht mehr, und niemand kann es uns garantieren das wir auch lange existieren können.
    freundliche gruesse Anonimus

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  • Horstotto

    Ganz einfach der Autor ist malwieder vortrefflich informiert jeder,der sich mit dem Islam und dem Koran beschäftigt und normalgeistg und nich offensichtlich kulturell Rückständig ist stellt in Kürze fest,dass es sich nicht nur um ein Glaubens sondern um im grösten Teil auch  polische doctrinär Gesinnung handelt die mit unserem Grundgesetz nicht im Einklang steht. Im übrigen wurden seit dem 11.09.2001 18251 tötliche Terroranschläge von islamischen ach so friedlichen Menschen verübt im gegenzug 0 von Hindus und 0 von Budisten aber naja was sagen schon Zahlen wo doch Glaubensfreiheit besteht und ich halt glauben kann anstatt zu wissen.

    • Freiheitsliebender

      Wenn ein Muslim Jemand umbringt ist es muslimischer Terror, wenn ein Hindu einen Menschen umbringt ist es Mord? In Indien werden jeden Tag Menschen ermordet und meistens nicht von Muslimen und dort aus politischen Gründen.
      Mord kann man nicht auf die Religion schieben auch wenn es die Hetzer auf allen Seiten gerne tun!

  • Horstotto

    Im Namen der Tolleranz sollten wir das Recht beanspruchen die Intolleranz nicht zu tollerien. Karl Popper

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