Chavez als Osama bin Laden Amerikas?

Hugo Chavez - Präsident von Venezuela

Die USA haben keine besonders positiven Beziehungen zu dem linksgerichteten Präsidenten Venezuelas, Hugo Chavez, dass sie allerdings so weit gehen würden und ihm Terrorismus vorwerfen und einen Vergleich mit Osama bin Laden anstellen würden, hätten wohl die wenigsten erwartet. Diese Aussage hatte der republikanische Abgeordnete Connie Mack vor einer Woche getroffen

und folgte damit der Idee, dass jeder, der nicht bedingungslos die Politik der Vereinigten Staaten anerkennt, ein Feind der USA ist und somit natürlich auch ein Terrorist, gegen den vorgegangen werden muss.

Gründe für eine solche Einschätzung liefterte natürlich die Wirtschaftspolitik, ein Bereich in dem Chavez auf Unabhängigkeit setzt und die Interessen des Volkes höher einschätzt als die Interessen der multinationalen Unternehmen.

Der konservative Politiker forderte dort am Samstag eindringlich, die US-Politik gegenüber Lateinamerika und speziell Venezuela zu ändern. Er schlug dafür verschiedene Maßnahmen vor: ein umfassendes Wirtschaftsembargo, die Aufnahme von Venezuela in die US-Liste der Unterstützer von Terrorismus sowie die Erhöhung der Öleinfuhr aus Kanada, damit die USA weniger abhängig seien von venezolanischem aber auch saudischem Öl, so berichtete Amerika 21.Einigkeit zwischen Opposition und Regierung!

Diese Drohung gegen Venezuela führte zu einer Überaschung in der venezolanischen Politik, die Abgeordneten der sozialistischen Partei verabschiedeten gemeinsam mit den Abgeordneten der Opposition im lateinamerikanischen Parlament eine Resolution die sich gegen die Drohung der USA richtet. Zum ersten Mal seit Jahren haben damit Abgeordnete der sozialistischen Regierungspartei PSUV und der antichavistischen Opposition eine gemeinsame Erklärung im nationalen Interesse verfasst. “Hier wird das venezolanische Volk und Vaterland bedroht und nicht der amtierende Präsident”, argumentierte die Vorsitzende der Oppositionsabgeordneten, Delsa Solórzano, in ihrer Rede.
Die Erklärung bezeichnete die Drohungen der USA als Angriff auf “Volk und Vaterland”.

  • heiner

    In diesem Zusammenhang ist es interessant, dass bereits 2006 von der 167 köpfigen Nationalversammlung Venezuelas einstimmig eine Resolution angenommen wurde, in der der US-Kongress aufgerufen wurde “die Regierung von Präsident Bush aufzuforden, die selbst inszenierten Attacken auf das World Trade Center zu erklären, sowie das vermeintliche Flugzeug, welches in das Pentagon stürzte und die Verbindungen zwischen der Bin Laden Familie und der Bush Familie.”
    (But in its fourth paragraph, it calls on the U.S. Congress to “demand that the government of President Bush explain the self-inflicted attack on the World Trade Center and its victims, the supposed aircraft that crashed into the Pentagon and the links between the bin Laden family and the Bush family.”)

    Danach gefragt, wie die Versammlung zu diesem Entschluss gekommen sei, sagte der damalige stellvertretene Vorsitzende der Kommission für Aussenpolitik, Carlos Escarrá, dass ” Indizien und Zeugenaussagen” in den USA bekanntgeworden seien, die bedeuteten dass es “für den Rest der Welt klar sei,” dass der 11. September keine Attacke der al Qaeda gewesen sei.

    Sowohl Chavez als auch sein früherer Aussenminister Nicolás Maduro hatten mehrfach auf Verdachtsmomente hingewiesen, dass nahelegten, dass die Attacken des 11.September von der Bush Administration geplant worden sein. Deshalb unterstützen sie Forderungen nach neuen unabhängigen Untersuchungen gefordert..

    • http://twitter.com/FriedenFreiheit Freiheit

      Unabhängige Unterschungen werden wohl leider ein Traum bleiben!

      • Email

        die Untersuchungen müssen aber unablässig gefordert werden, weil der Krieg gegen den Terror und der Auslöser 9/11 die Mutter aller Lügen ist, die in immer neuen Variationen nachgebetet wird. Neustes Beispiel könnte der Anschlag auf die koptische Kirche in Ägypten am Sylvestertag sein. Dies wurde der Al Kaida Filiale in Gaza zugeschrieben – jetzt deuten Pressemeldungen ganz konkret darauf hin, dass der Ex-Innenminister, sprich Mubarak hinter dem Terroranschlag stecken könnten.
        Nicht nachlassen. Peace needs Truth.

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  • Weekendwarrior

    Es ist normal das eine zerfallende Supermacht wütend um sich schlägt, macht aber nichts, dies beschleunigt nur den Fall und zeigt der ganzen welt die häßliche Fratzeder US Imperialfaschisten.

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