Politik

Die Reinkarnation der US-amerikanischen Linken!

Während die Occupy-Bewegung in den USA mächtig aufblüht und immer mehr Sympathisanten die Bewegung unterstützen, mag man hierzulande annehmen, dass die hoffnungsvolle Bewegung bereits vor ihrem Aufblühen eingeschlafen ist. Die Gründe für den großen Erfolg in den USA und der nur mäßigen Beteiligung in Deutschland liegen auf der Hand: Den Deutschen geht es noch zu gut und: Wir haben eine politische Vertretung der Linken im Parteiensysten, doch stellt die LINKE für zu wenige eine echte Alternative dar.

Am Ende diesen Jahres wird in den USA wieder gewählt. Ein Koalitionengeplänkel, welches bei vielen Landtags- und Bundestagswahlen in Deutschland oft für viel Wirbel sorgt, wird es in den Staaten nicht geben. Wie alle vier Jahre heißt der Showdown: Republikaner vs. Demokraten. Wenige Wochen vor dem Wahltag werden Großstädte regelrecht mit Wahlplakten zuplakatiert sein, Wirtschaftsverbände und Großunternehmen werden sich einen Kandidaten aussuchen und ihren Favoriten mit Millionen von Dollars unter die Arme greifen.

Politik und Wirtschaft stehen vor Scherbenhaufen Diesen Beitrag weiterlesen »

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Kreisvorsitzender der Piraten und die Atombombe auf Gaza!

Bombe auf den Gazastreifen

Die Piratenpartei ist eine moderne Alternative zu den Parteien und ihre Positionen werden von vielen jungen Menschen geteilt, leider finden sich in ihren Reihen Menschen mit sehr merkwürdigen Positionen. Ein gutes Beispiel dafür ist Boris Turovskiy, der eine höchst merkwürdige Idee für Gaza hat, und bekennt ein regelmäßiger Leser von PI-News zu sein.
Boris Turovskiy ist nicht nur einfaches Mitglied der Piraten, sondern Stellvertrender-Kreisvorsitzender in München. Die Piratenpartei, nicht nur in München, sollte sich gut überlegen, welche Personen sie mit Ämtern ausstattet.

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“Den BAK Shalom wird es noch lange geben” – Ein Gespräch mit Gregor Gysi

Gregor Gysi

Am 15. März besuchte Gregor Gysi auf Anfrage des SDS.Mannheim die Universität Mannheim. Gregor Gysi sprach in seiner Rede vor über 500 Menschen vorallendingen über die Bildungspolitik in Deutschland und wechselte dann in einem harten Übergang zur Griechenlandkrise. Im Anschluss zur Rede führte das Team der Freiheitsliebe ein Gespräch mit Gregor Gysi. Hauptsächlich wurden Fragen unserer Leser gestellt.

Die Freiheitsliebe: Zur Bildungspolitik: Sie haben davon gesprochen, dass es 16 verschiedene Schulsysteme gibt. Sie plädieren für weit aus weniger Schulsysteme, sodass die Schüler individuell gefördert werden können. Ich sehe das Problem im Föderalismus bzw. in der Verankerung des Föderalismus im deutschen Grundgesetz. Wie wollen sie das Problem lösen?

Gregor Gysi: Nein, dagegen ist ja nichts zu sagen. Es ist ja nur die Frage, was im Grundgesetz über die Bildungspolitik geregelt wird. Wenn es zum Beispiel eine Koordinierungspflicht gäbe, für die der Bund zuständig ist, dann gäbe es eine gemeinsame Zuständigkeit der Länder und des Bundes und dann muss man sich auf bestimmte gemeinsame Wege einigen, damit Eltern mit Kindern umziehen können, ohne das sich jedes mal das Schulsystem ändert nur weil sie in ein anderes Bundesland ziehen: Das muss überwunden werden! Und deshalb muss ich nicht gleich den ganzen Föderalismus aufgeben. Zwar wäre es vielleicht besser, wenn wir etwas weniger Bundesländer hätten, aber das ist noch eine andere Frage. Aber ich möchte schon, dass die unterschiedlichen Strukturen über die Länderkammer Berücksichtigung finden – nur das rechtfertigt nicht 16 verschiedene Schulsysteme. Diesen Beitrag weiterlesen »

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Was ist Extrem und wer ein Extremist??

Ist das nicht extrem? - Bildquelle: http://wehatefatpeople.files.wordpress.com/2011/07/starving-children-africa.jpg

Immer wieder liest man in den deutschen Medien vom Linksextremismus. Wir lesen von dem linksextremen Programm, das die Linke sich gegeben hat, man ließt von Linksextremen, die die Aufmärsche von Faschisten blockieren und damit verhindern, dass sich rechte Gewalt wie in Rostock wiederholt. Die Frage,  was genau “extrem” ist, wird dabei viel zu selten gestellt.

Wir leben in einer Welt, in der die Reichen entscheiden können, wieviel Geld den Armen zur Verfügung steht, um Lebensmittel zu kaufen. In einer Welt, in der das Streben nach Macht, Ruhm und Wohlstand Begriffe wie Freiheit, Frieden und Solidarität abgelöst hat, ist es mehr als fragwürdig, vom Extremismus der Linken zu sprechen.

Armut und Gewalt Diesen Beitrag weiterlesen »

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“Der Wandel ist greifbar” – ein Gespräch mit Hanfverbandgeschäftsführer Georg Wurth

Georg Wurth ist der Geschäftsführer des deutschen Hanfverbandes. Wir haben mit ihm ein Interview gemacht und ihn zur aktuellen Drogenpolitik in Deutschland befragt.

http://hanf-aktivisten.de/wp-content/gallery/hanfaktivisten/georg-wurth.jpgDie Freiheitsliebe:  Wie bist Du eigentlich zur Drogenpolitik gelangt?

Georg Wurth: Das fing erst relativ spät an. Zuerst habe ich mich mit anderen politischen Themen auseinandergesetzt. Nach meinem Abitur 1992  bin ich bei den Grünen Mitglied geworden und bin dann sehr schnell die Karriereleiter hochgelaufen. Ich war bei Landes-, Bundesparteitagen dabei, ständig unterwegs und kommunalpolitisch sehr involviert, sodass ich 1997 Fraktionssprecher der Grünen im Stadtrat geworden bin – mit 24 Jahren. Danach habe dann alle möglichen kommunalpolitischen Themen bearbeitet: Angefangen von der Stromversorgung über Kanalbauten und Bauwesen bis hin zu Verkehr und Umwelt- und Ordnungsangelegenheiten.  Zwischendurch habe ich noch einige Kampagnen gemacht und einmal auch eine drogenpolitische Kampagne 1996. Da habe wir eine Podiumsdiskussion mit der Partei organisiert und in diesem Zusammenhang habe ich mich auch selbst angezeigt – wegen Besitz von vier Gramm Marijuana. Ich habe der Polizei einen Brief geschrieben, dass ich die vier Gramm zu Hause habe und das mit der öffentlichen Forderung verknüpft, Cannabis zu legalisieren. Ich habe nicht eingesehen, dass jemand für ein paar Gramm Hanfblüten betraft wird, während die Nachbarn massenhaft Bier und Schnaps horten dürfen. Diesen Beitrag weiterlesen »

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Der geldsüchtige Stier sieht rot!

Vor rund vier Jahren stieg Geraint Anderson, zu seinen Zeiten ein mit Bonuszahlungen überhäufter Investmentbanker, aus dem Geschäft aus, wollte nicht länger gute Miene zum bösen Spiel machen. Bei einem einfachen Ausstieg Andersons blieb es nicht. Er wollte die Banker dran kriegen, wandt sich an die Presse und erklärte den Lesern, dass das Finanzsystem viel, sehr viel Dreck am Stecken hat.

Vielleicht inspirierte Geraint auch Greg Smith, einen Goldman-Sachs Investmentbanker, der am gestrigen Mittwoch morgen in einem öffentlich Brief erklärte, welcher in der New York Times online erschien, Goldman Sachs den Rücken zu kehren. Hinter der schlichten Überschrift “Why I am leaving Goldman Sachs” verbirgt sich ein äußerst kritischer Bericht über den Zustand des Unternehmens Goldman Sachs, welcher sicher noch für hohe Wellen sorgen wird.

In den letzten Jahren wurde unter anderem auch durch überraschender Rücktritte von Topmanagern in TV-Shows dabatiert. Viel passiert ist nicht. Auch nach der großen Wirtschaftskrise von 2008 und in Zeiten der Eurokrise scheinen die meisten Großunternehmen nicht aus den Fehlern gelernt zu haben. Es scheint, als rennen gerade die Globalplayer mehr denn je dem Kapital nach, handeln ausschließlich nach den monetären Interessen und blenden die eigentlichen Aufgaben wie z.B. sichere Geldanlagen der Kunden völlig aus.

Um Erfolg zu haben, müsse man den Kunden in diejenigen Produkte investieren lassen, die man loswerden wolle, erklärt Smith.Das ganze sei Diesen Beitrag weiterlesen »

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“Kony 2012 zeugt von Unkenntnis der ugandischen Politik!”

Gestern veröffentlichte Zeitjung ein interessantes Interview mit Oliver Stoltz. Oliver Stoltz ist ein Filmemacher, der zwischen 2002 und 2005 einen Dokumentarfilm über die Kindersoldaten in Uganda drehte. Wir bedanken uns bei Ben Krischke von Zeitjung, dass wir das Interview auf der Freiheitsliebe veröffentlichen dürfen.

Jahrelang herrschte Bürgerkrieg an der ugandischen Grenze. Zum einen als Resultat aus einem Regierungsputsch, zum anderen ging es darum, sich erdölreiche Felder zu sichern. Auf der einen Seite standen die ugandische Regierung unterstützt von den USA, auf der anderen Seite die Rebellen der Lord Resistance Army (LRA) unter Rebellenführer Joseph Kony. Seit dem offiziellen Ende des Bürgerkriegs 2007 lebt Joseph Kony mit seiner Rebellenarmee versteckt im Dschungel. Der Film „Kony 2012“, produziert von der Organisation Invisible Children unter Leitung von Jason Russel, ruft dazu auf, den Namen Joseph Kony im Netz und in der realen Welt publik zu machen, um damit die Jagd nach dem Kriegsverbrecher zu fördern und die ugandische Armee bei der Jagd auf Joseph Kony zu unterstützen.

Was bei der Kampagne auffällt ist, dass der Film nach allen Regeln der Diesen Beitrag weiterlesen »

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Schwarz-Grün für gemeinsame Interessen

Schwarz -Grün Nein Danke? - Bildquelle: http://blog.pantoffelpunk.de

Eigentlich sollte man der Meinung sein, dass die Idee Schwarz-Grün für die Grünen nach den Wahlen in Berlin beendet ist. Im Freeistaat Sachsen ist die Situation allerdings anders. Die dortige CDU, die bekannt dafür ist, dass sie den Feind vor allem in linken Antifaschisten sieht, könnte sich ein Bündnis mit den Grünen gut vorstellen.

Die Fraktionschefs von CDU und Grünen in Sachsen, Steffen Flath und Antje Hermenauhttp://blog.pantoffelpunk.de, haben gegenüber dem Nachrichtenmagazin “Zeit” signalisiert, dass sie Interesse an einer Zusammenarbeit beider Parteien hätten. Schwarz-Grün sei “eine Koalition für Fortgeschrittene”, sagte Flath, der zuvor bereits Kultus- und Umweltminister in Sachsen war, in einem gemeinsamen Interview mit Hermenau in der Wochenzeitung “Die Zeit”. Ob Schwarz-Grün eine Zukunft habe, “liegt in der Hand des Wählers”, erklärte die Grüne.

Uns verbindet die Ernsthaftigkeit Diesen Beitrag weiterlesen »

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KONY 2012 – fällt der Rebellenführer Nordugandas noch dieses Jahr?

Wer ist Joseph Kony? Diese Frage könnnen wohl die wenigstens auf diesem Planeten beantworten. Bei Joseph Kony handelt es sich um den brutalen Rebellenführer Nordugandas, welcher über 30.000 Kinder(andere Quellen berichten von über 60.000 Kinders) mit Waffen ausgerüstet. Den Kindern beauftragt er, ihre Eltern und Zivilisten zu erschießen – mit dem von ihm ausgesprochenen Ziel, ein theokratisches Herrschaftssystem in Uganda einzuführen, das auf den Zehn Geboten basiert.

Wir leben in einer noch nie so stark vernetzten Welt. Das Inernet öffnet uns unzählig viele Türen, durch die wir nur durch gehen können – und auch sollten. Denn auch wenn in der westlichen Welt der Wohlstand noch lange nicht gerecht verteilt ist und noch ein großer Graben zwischen Arm und Reich liegt, so leben wir doch in einer weitaus friedlichen Welt. Ganz anders sieht es beispielsweise in Norduganda aus, wo seit über 20 Jahren ein Mensch namens Kony nahezu unbehelligt den Eltern die Kinder wegnimmt und sie in die Obhut einer Mörderbande legt.

Der Initiator des Projekts “Kony 2012″ mit dem Namen Jason Rusell reiste selber im Jahr 2003 nach Uganda, wo er mit Kindern, die dem Tod fliehen konnten, sprach. Der US-Amerikaner gab in diesen Tagen Jacob, einem Flüchtling, das Versprechen, dass er alles versuchen wird, das System namens “Kony” Diesen Beitrag weiterlesen »

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5. März – der internetationale Energiespartag!

Heute ist der internationale Energiespartag. Der Fakt, dass dies nur die wenigsten Wissen, ist nicht nur schade, sondern auch gleichzeitig ein Armutszeugnis für eine Gesellschaft, die verantwortungslos die Ressourcen dieser Welt vernichtet. Was können wir tun, um jeden Einzelnen die hohe Bedeutung des Energiesparens bewusst werden zu lassen?

Energiesparen – ein in der Gesellschaft leider negativ konnotierter Begriff. Hinter dem Sparen verbirgt sich das Zurückschrauben des gängigen Stromkonsums, an welchen man sich über die Jahre gewöhnt hat. Stromsparen bedeutet aber nicht, dass wir uns mit einer Kerze zurück in Höhlen verkriechen müssen. Ganz im Gegenteil: Im Sparen liegt der Fortschritt!

Auch wenn das Stromsparen des Einzelnen wie ein maginaler Fortschritt wirken mag: In der Masse der Maginalität liegt die Lösung des Problems. Der Anfang des Stromsparens kann jedoch nur unter der Prämisse, dass zuerst einmal der Stromkonsum nicht gesteigert wird, gemacht werden. Zurzeit steigt der Diesen Beitrag weiterlesen »

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