Integration
Sarrazin im ZDF – Proteste dagegen!
Am heutigen Freitag strahlt das ZDF eine Sendung mit dem deutschen “Islam- und Migrationsexperten” Thilo Sarrazin aus. Die Sendung stößt schon vor der Austrahlung auf Proteste. Auch wir als freihtlich, liberaler und menschlicher Blog sind gegen die Ausstrahlung dieser Sendung und möchten euch daher auf folgenden Text hinweisen:
“Wenn im Wald ein Baum umfällt und niemand hört es, macht er dann ein Geräusch?”
In diesem Sinne werde ich mir die Sendung “Aspekte” des ZDF über den Kreuzberg-Besuch des Thilo Sarrazins nicht anschauen, um ihm nicht noch eine weitere Plattform für seine diffamierenden, stigmatisierenden und verletzenden Thesen zu geben. Diesen Beitrag weiterlesen »
Unsere Moschee zündest du nicht an!
In Zeiten einer starken gesellschaftlichen Krise
gibt’s eine Strategie, keine wirkt wie diese:
Zeig mit dem Finger auf `ne Minderheit,
hetz gegen sie und schon gibt es Streit.
Italiener, Polen, Ossis, Asylbewerber
auch ganz normale Medien hetzen immer derber.
Jetzt wurden für die Hetze die Muslime entdeckt,
doch unser Widerstand, der ist schnell geweckt,
Denn wir sind Muslime, Christen, Juden, Atheisten,
zusammen stehen wir gegen die Sarrazinisten.
Raus auf die Straße, blockiert die Gleise,
wir stoppen diese Hetze auf konsequente Weise.
Stopp! Sarrazin, du Biedermann,
unsere Moschee zündest Du nicht an! Diesen Beitrag weiterlesen »
Die Abwertung der anderen!
Die EU-Grundrechtecharta unterstreicht „die unteilbaren und universellen Werte der Würde des Menschen, der Freiheit, der Gleichheit und der Solidarität“ und verbietet Diskriminierungen aufgrund zugewiesener
Gruppenzugehörigkeiten. Die Basis der Menschenrechte und ein vielseitiges, tolerantes und multikulturelles Selbstbild Europas sind nicht nur für den Schutz von Minderheiten essentiell. Sie sind zudem Fundament unseres gesellschaftlichen Zusammenhalts und der Demokratiefestigkeit in Europa.
Maßgeblich dabei ist nicht nur die bloße Akzeptanz des „Anderen“: Ob sich Europa für oder gegen Toleranz und Vielfalt entscheidet, hängt von der tatsächlichen Integration heterogener Gruppen ab. Dabei gibt das Ausmaß von Vorurteilen gegenüber bspw. Migrant/innen, Muslim/innen, Homosexuellen oder Arbeitslosen Aufschluss darüber, wie es um den Willen der Europäer/innen zu gegenseitiger Akzeptanz und Anerkennung steht. Auch die zunehmenden Erfolge rechtspopulistischer und rechtsextremer Bewegungen attestieren eine eklatante Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Gerade zu Krisenzeiten schafft es die extreme Rechte vielerorts, mit Ausgrenzungsparolen und vermeintlich einfachen Antworten zu punkten. Mit Blick auf Wahlerfolge in Ländern wie Schweden, Dänemark, Österreich, den Niederlanden und Ungarn drängt sich die Frage auf, wie es um unsere demokratischen Grundwerte in Europa bestellt ist.
Wie halten es die Europäer/innen also mit menschenrechtlich verbrieftenWerten wie Toleranz, interkultureller Vielfalt und Solidarität? Wie verbreitet sind Vorurteile gegenüber dem vermeintlich „Anderen“? Und inwieweit sind wir bereit, soziale, ethnische, kulturelle und religiöse Minderheiten auf Augenhöhe zu akzeptieren und gleichberechtigt zu beteiligen?
Die Studie „Die Abwertung der Anderen“ zum Ausmaß von Vorurteilen, Intoleranz und antidemokratischen Einstellungen in acht Ländern Europas liefert eine „Europäische Zustandsbeschreibung“.
Dies ist der Text mit dem die Veranstaltung von Dipl. Soz. Andreas Hövermann, Universität
Bielefeld, und Nina Schillings, M.A. – Politikwissenschaftlerin, beworben wird.
Die Veranstaltung findet am Samstag, 28. Mai 2011 on 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr in Köln in dem Bürgerzentrum Alte Feuerwache( Melchiorstr. 3, Kleines Forum) statt!
Perspektive – Einer für Alle
Der deutsche Rapper Tilos widmet sich in seinem neuen Song, Perspektive, der Integration und den Vorurteilen, die viele Menschen zu spüren bekommen.
Der Song widmet sich den Problemen und Vorurteilen die sowohl von “deutscher” Seite, als auch von Seiten der “Migranten” vertreten werden.
Tilos hat einen Song geschaffen, der die Schuld nicht nur Einseitig verteilt, sondern ein musikalischen Überblick über die Integraionsdebatte schafft!
Grüne sorgen sich um Musliminnen/Wählerstimmen – Opfern für die Mehrheit!
Die Grünen werden momentan von einer Welle des Erfolgs getragen. Der Erfolg hat verschiedenste Gründe, einer der Gründe dürfte auch das ausdrückliche Engagement für eine bessere, fairere und gerechtere Integrationspolitik sein. Die Umfrage- und Wahlergebnisse scheinen aber einigen Grünen zu Kopf gestiegen zu sein! So fordern nun die Grünen in Niedersachsen ein Burka-Verbot, für Beamtinnen im öffentlichen Dienst!
Das eine solche sinnlose und populistische Debatte zu nichts Gutem führen kann, sollte doch eigentlich die SPD gezeigt haben. Diese ist bekanntermaßen mit Sarrazin und seinem Rechtspopulismus abgestürzt, soweit die Partei noch wirklich fallen konnte.
Das nun ausgerechnet die Grünen, in Niedersachsen, an der Spitze der Anti-Burka-Bewegung stehen, kommt sehr überraschend. So bezeichnet die Bundes-Partei die Burka-Verbote, in anderen Staaten, als Zeichen des Populismus und des Wahlkampfs auf Kosten einer Minderheit!
Keine Burkas aber Stimmen!
Es ist bekannt, dass es im öffentlichen Dienst in Niedersachsen keine Frauen gibt, die in Burkas zur Arbeit erscheinen. Der interessierte Beobachter fragt sich nun, warum ausgerechnet die Grünen, dann dieses Verbot fordern! Die Idee ein Burka-Verbot zu unterstützen darf als weiterer Versuch gesehen werden, die sogenannten politische Mitte von sich zu überzeugen. Denn es ist sowohl den Grünen, als auch der CDU, der Partei, die die Idee zu diesem Gesetz hatte, bewusst, dass dieses Gesetz warscheinlich nie angewendet werden wird.
Das Burka-Verbot darf als Versuch gesehen werden, mit einer angeblich feministischen Position, nämlich dem angeblichen Schutz der Frauen, neue Wähler von sich zu überzeugen. Das es um etwas anderes geht, gesteht Ralf Briese, der innenpolitische Sprecher der Landtagsgrünen, davon das Burkas für die Mehrheit der Gesellschaft “eine totale Überforderung” seien!
Grundrechte opfern für die Mehrheit?
Sollen wir in Deutschland nun alle Grundrechte, die einem Bürger zugestanden werden, opfern, weil sich eine größere Gruppe der Gesellschaft dadurch überfordert fühlt? Was sind die Grünen als nächstes bereit zu opfern, um die Mehrheit unserer Bevölkerung nicht zu überfordern?
Wollen ausgerechnet die Grünen, eine Partei, die sich seit ihrer Gründung für gerechte Integration und den Kampf gegen Diskriminierung eingesetzt hat, nun ihre Grundwerte und die individuelle Freiheit opfern, um der Mehrheit der Gesellschaft zu gefallen, auf dem Rücken einer kleinen und schweigenden Minderheit?
„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“
„Schule ohne Rassismus–Schule mit Courage“ – So heißt das größte Schülernetzwerk Deutschlands.
Die Anfänge
Alles fing 1995 an. Die erste Schule erhält den Titel “Schule ohne Rassismus”. Erst wenn 70% aller Schüler die Selbstverpflichtung unterschreiben, welche unter anderem die offene Auseinandersetzung mit rassistischen Problemen beinhaltet, darf sich eine Schule “Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage” nennen.

Im Startjahr von “Schule ohne Rassismus” waren fünf Schule am Projekt beteiligte. Heute, 2011 sind es schon über 1000 Schulen und für nächstes Jahr wird ein Zuwachs von 200 weiteren Schulen erwartet. Mit den Jahren stieg nicht nur die Zahl der kooperierenden Schulen, sondern auch die Zahl der Unterstützer und Paten. So kann das Proejkt auf feste Größen wie unter anderem Gregor Gysi, Cem Özdemir, Renate Künast, Karl-Heinz-Rummenigge, Jan Delay und Joachim Hermann bauen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Warum werden unabhängige liberale Islamverbände nicht mit eingebunden ?
Islamischer Religionsunterricht: NRW-Landesregierung und KRM unterzeichnen gemeinsame Erklärung
Der Koordinierungsrat der Muslime in Deutschland (KRM) und das NRW-Schulministerium haben am Dienstag eine gemeinsame Erklärung zum islamischen Religionsunterricht in NRW unterzeichnet. Darin geben sie bekannt, dass ein Beirat, dessen Mitglider von der KRM benannt werden sollen, künftig als institutioneller Ansprechpartner des Landes fungieren soll. Muslimische Schülerinnen und Schüler in den Schulen im Land haben nun die Möglichkeit, in absehbarer Zeit islamischen Religionsunterricht als ordentliches Fach angeboten zu bekommen.
Aus der gemeinsamen Erklärung geht ferner hervor, dass das Land NRW die Bemühungen und die Entwicklungen auf Seiten der in dem KRM organisierten Verbände, die in den Rechtsstatus der Religionsgemeinschaften münden sollen, begrüßt. Der KRM setz sich aus den vier muslimischen Religionsgemeinschaften, Türkisch Islamische Union der Anstalt für Religion e.V. (DITIB), Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland (IRD), Verband der Islamischen Kulturzentren in Deutschland e.V. (VIKZ) und Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V. (ZRD) zusammen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Die blaue Tulpe – Für Menschen mit Sehnsucht
Es ist Schönheit, die berührt und Leidenschaft, die bewegt. So, wie die Tulpe in Europa eine neue Heimat gefunden hat, so möchten auch Einwanderer in Deutschland Wurzeln schlagen und ein neues oder zweites Zuhause finden- gemeinsam mit den bereits Einheimischen.
Weg von der reinen Vernunft. Weg von der Vorstellung, die Ratio sei das Wesen des Menschen. Weg von dem Glauben, die Vernunft könne als letzte Instanz über Wahrheit oder Falschheit einer Erkenntnis entscheiden. Weg von der Aufklärung (17. bis 19. Jahrhundert), deren wichtigstes Merkmal die hohe Bewertung der Vernunft war und die die Welt in „Zahlen und Figuren“ (Novalis) gespalten hatte. Hin zur Wiedervereinigung von Kunst und Leben. Hin zur Heilung der Welt, zur Zusammenführung von Gegensätzen, hin zu einem harmonischen Ganzen, zur allgemeinen Wertschätzung von Kulturgütern und damit das erwachte Interesse an fremden Kulturen und fremden Sprachen. Aber auch hin zum Gefühl, zur Wiederbesinnung auf die eigenen Wurzeln und der Bedeutung des Einzelnen, des Individuums in seiner Individualität – die Romantiker, 1795-1830. Ihr Symbol – die blaue Blume, als Sinnbild für diese Sehnsucht. Diesen Beitrag weiterlesen »
Alle in einem Boot: Integration gemeinsam gestalten
Die Diskussion um die Integration von EinwanderInnen hat seit dem Auftreten von Thilo Sarrazin einen ziemlich einseitigen und rechtspopulistischen Charakter bekommen. PolitikerInnen ernten neuerdings keine Anerkennung durch ihre Arbeit, sondern durch Statements gegen Zuwanderung, wie die jüngsten Beispiele um CSU-Chef Seehofer oder auch Innenminister Friedrich zeigten.
Leider zeigen diese Diskussionen oft keine P…erspektiven auf, wie man künftig gut miteinander in diesem Land auskommen kann, dabei gibt es gerade auf kommunaler Ebene viele gute Beispiele wie man Menschen abseits der Gesellschaft in die Mitte holt und gemeinsam Integration gestalten kann.
Das Ziel: Diesen Beitrag weiterlesen »
PI-Extremisten wünschen sich islamischen Anschlag!
Die Polizei hat den 25-Jaehrigen deutschen Studenten Alexander K. festgenommen, der einen Anschlag auf das Stadium von Borussia Dortmund verueben wollte. Es sollte womoeglich ein islamistischer Anschlag vorgetaeuscht werden, da die deutsche Botschaft in Pakistan einen anonymen Tip bekam. Bitte lest den ausfuehrlichen Artikel über die Geschehnisse und die Umstaende hier.
Bei den Hetzern von PI-News ist man natuerlich sichtlich enttaeuscht darueber, dass es a) keinen Sprengstoffanschlag gab, und b) dass der vermeintliche Attentaeter kein Muslim ist. Die Islam- und Menschenfeinde dort hoffen und warten schon seit geraumer Zeit auf einen Anschlag a la Madrid oder London. Die Aufrufe zum Buergerkrieg, um das Vaterland von den Moslempack zu saeubern, liest man dort taeglich. Sie brauchen nur noch einen Funken, um den Flaechenbrand in Gang zu setzen.
Hier sind einige repraesentative Kommentare aus dem Hetzblog:
“alles nur Einzelfälle. Man stelle sich vor dort wäre ( bei der Borussenfront) eine Bombe hochgegangen. Dann hätten wir Krieg auf deutschen Strassen.[...]” Diesen Beitrag weiterlesen »


