Linke Liste fordert mehr Engagement gegen Rechtsextremismus

Anfang Juli fand in Oberhausen ein Konzert der, in rechtsextremen Szene bekannten, Band “Hungrige Wölfe” statt. An diesem nahmen mehr als 200 Jugendliche und junge Erwachsene teil. Das Konzert fand in Oberhausen statt, da die Essener Polizei es verboten hatte. Nun regt sich im Rat der Stadt Oberhausen Widerstand, da es Zweifel gibt, wieso ein solches Konzert in Essen verhindert wurde in Oberhausen jedoch nicht!

Nach Angaben der Polzei fand das Konzert in der Kneipe „Melody“ (vormals „Schwarzes Schaf“) an der Sterkrade Straße statt. ufgefallen ist das konspirativ einberufene Konzert nur deshalb, weil die „Hungrigen Wölfe“-Fans in einem Stoag-Bus lautstark randalierten, wie der Westen berichtete. Die Ratsfraktion Linke Liste (Die Linke plus andere linke Organisationen) mit ihrem neuen Vorsitzenden Yusuf Karacelik forderte nun im Rat die Stadt und die Polizei auf, energischer gegen die rechtsextreme Szene vorzugehen und solche Konzerte zu verhindern.

Energischer vorgehen

„In Essen durfte die Band nicht spielen. In Oberhausen war es möglich und da zeigten die Zuhörer sogar den Hitler-Gruß. Warum ist das Konzert nicht abgebrochen worden“, sagte Karacelik. Zudem habe die Linke Liste Hinweise darauf, dass in der Kneipe „Melody“ auch NPD-Veranstaltungen abgehalten würden. Wir erfahren von dem Vorhaben meist zu spät“, sagte Motschull, der Ordnungsdezernt der Stadt Oberhausen.  Motschull weiter: „Wir überlegen zusammen mit der Polizei, ob nicht künftig Auflagen erforderlich sind. Zudem wollen wir mit Hilfe des Fußballvereins Rot-Weiß Oberhausen versuchen, auf die Sportszene, die sich in dieser Kneipe trifft, Einfluss auszuüben.“

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