15.000€ Belohnung für Informationen über homophobe Kreuz-net-Seite
Schon vor einigen Monaten hatten wir über die homophobe und muslimfeindliche Webseite “Kreuz.net” berichtet. In den letzten Tagen ist die Seite in den Fokus der öffentlichen Medien gerückt, da sie so abscheuliche Artikel veröffentlicht hat, dass niemand mehr bezweifeln kann um was es sich bei der Webseite handelt.
Einen Tag nach dem Tod des Schauspielers Dirk Bach am 1. Oktober 2012, erschien auf dem Portal für sogenannte “katholische Nachrichten” kreuz.net ein Text unter der Überschrift “Jetzt brennt er in der ewigen Homohölle”. In ihm wird Bach als “homosexueller Sittenverderber”, “Homo-Gestörter”, sexuell krank, Propagandist der Homo-Unzucht und entartet bezeichnet.
Der Bruno Gmünder Verlag, der verschiedene Bücher und Magazin über Homosexualität veröffentlicht hat, äußerte sich zu Kreuz.net und dem Artikel über Dirk Bach:
Tino Henn, Vorsitzender der Geschäftsführung: “Wir wünschen Dirks Partner, seinen Freunden und seiner Familie in dieser schweren Zeit viel Kraft und Zuversicht und werden unser Möglichstes tun, damit das Andenken an Dirk Bach nicht weiter beschädigt wird. Wir haben lange bei kreuz.nets Homohobie zugesehen. Aber jetzt hat das Treiben dieser Katholiban eine Dimension und so viel öffentliche Aufmerksamkeit erreicht, dass jedes stillschweigende Zusehen zu einer Art Mittäterschaft werden würde.”
Wir stehen als Medienunternehmen ganz grundsätzlich und unbedingt für das Recht auf Meinungsfreiheit, sehen durch die Äußerungen des kreuz.net-Autoren aber Artikel 5 Absatz 2 des deutschen Grundgesetzes verletzt. Der lautet: “Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre.”
In der Pressemitteilung heißt es weiter:
Im Januar 2008 musste ein Ermittlungsverfahren wegen Volksverhetzung gegen kreuz.net eingestellt werden. Weil die Website im US-Bundesstaat Arizona gehostet wird und eine Rechtshilfeersuchen abschlägig beschieden wurde, gab die Staatsanwaltschaft Berlin seinerzeit bekannt: “Im Zuge der Ermittlungen ist es nicht gelungen, einen Tatverdächtigen namhaft zu machen”.
Aus diesem Grund setzt der Bruno Gmünder Verlag parallel zur Anzeige ein “Kopfgeld” von 15.000 Euro für Informationen über die deutschen Hintermänner von kreuz.net aus. Das wird demjenigen ausgezahlt der/die dem Verlag die Namen und Kontaktdaten für die Tatverdächtigen, also den Autoren des Textes über Dirk Bach und die Betreiber von kreuz.net. zur Verfügung stellt, so dass sie rechtskräftig verurteilt werden können.
Wir haben eine Email-Adresse eingerichtet, an die betreffende Informationen gesendet werden können: stopptkreuznet@brunogmuender.com
Wir können den Aufruf nur unterstützen und bitten euch alle Informationen über dieses Hassportal weiterzugeben.


