Osmosekraftwerk – Eine neue Form der natürlichen Energiegewinnung
In Norwegen hat heute das weltweit erste Osmosekraftwerk den Betrieb aufgenommen. Das Prinzip der Osmose dürfte vielen von euch noch aus den endlos langen Biologie Stunden in der Schule bekannt sein, nun wird genau mit diesem Verfahren erstmals Strom gewonnen.
Der Prozess der Stromgewinnung ist dabei sehr einfach erklärt: Ein Behälter wird mit Süßwasser und Salzwasser gefüllt. Das Süß- und Salzwasser wird dabei mit einer Hightech-Membran voneinander getrennt. Diese verhindert, dass die Salzmoleküle zum Süßwasser wandern, da sie nur wasserdurchlässig ist. Folge: Da das Salz nicht zum Süßwasser kann, kommt das Süßwasser eben zum Salz. Ein Phänomen aus der Natur, genannt Osmose. Durch Osmose steigt dann der Druck im Salzwasserbereich. Dieser Wasserdruck wiederum treibt eine Turbine an, die den Strom erzeugt.
Nach 10 Jahren intensiver Forschungsarbeit in Laboren ist das Kraftwerk im norwegischen Hurum dabei allerdings nur eine Pilotanlage, es dient vor allem Forschungszwecken. Der hier erzeugte Strom reicht gerade mal für den Betrieb einer Kaffeemaschine aus.
Das Potential der Osmose-Technik ist jedoch sehr groß. Es gibt keinerlei Emissionen und Orte, an denen ein Fluss ins Meer mündet, findet man beinahe überall auf der Welt. Dies ist die einzige Bedingung für den Bau eines Kraftwerks, da dadurch die ständige und kostenlose Versorgung mit Salz- und Süßwasser gedeckt ist.
Die Forscher erhoffen sich von der neuartigen Technik viel. Stein Erik Skilhagen, Projektleiter des Kraftwerks in Hurum, sagt, in Zukunft könne man die Hälfte des Strombedarfs Europas mit Osmosekraftwerken decken.
Bereits für 2015 ist das erste kommerzielle Osmosekraftwerk geplant, das 20-25 MW Leistung erzielen und damit rund 10-20.000 Haushalte mit Strom versorgen soll.
Der Prozess der Stromgewinnung ist dabei sehr einfach erklärt: Ein Behälter wird mit Süßwasser und Salzwasser gefüllt. Das Süß- und Salzwasser wird dabei mit einer Hightech-Membran voneinander getrennt. Diese verhindert, dass die Salzmoleküle zum Süßwasser wandern, da sie nur wasserdurchlässig ist. Folge: Da das Salz nicht zum Süßwasser kann, kommt das Süßwasser eben zum Salz. Ein Phänomen aus der Natur, genannt Osmose. Durch Osmose steigt dann der Druck im Salzwasserbereich. Dieser Wasserdruck wiederum treibt eine Turbine an, die den Strom erzeugt.
Nach 10 Jahren intensiver Forschungsarbeit in Laboren ist das Kraftwerk im norwegischen Hurum dabei allerdings nur eine Pilotanlage, es dient vor allem Forschungszwecken. Der hier erzeugte Strom reicht gerade mal für den Betrieb einer Kaffeemaschine aus.
Das Potential der Osmose-Technik ist jedoch sehr groß. Es gibt keinerlei Emissionen und Orte, an denen ein Fluss ins Meer mündet, findet man beinahe überall auf der Welt. Dies ist die einzige Bedingung für den Bau eines Kraftwerks, da dadurch die ständige und kostenlose Versorgung mit Salz- und Süßwasser gedeckt ist.
Die Forscher erhoffen sich von der neuartigen Technik viel. Stein Erik Skilhagen, Projektleiter des Kraftwerks in Hurum, sagt, in Zukunft könne man die Hälfte des Strombedarfs Europas mit Osmosekraftwerken decken.
Bereits für 2015 ist das erste kommerzielle Osmosekraftwerk geplant, das 20-25 MW Leistung erzielen und damit rund 10-20.000 Haushalte mit Strom versorgen soll.
-
BlickRichtungSonne
-
Freiheitsliebender

