Immer mehr Menschen arbeitslos in der EU

Quelle: http://www.flickr.com/photos/helmutoelkers/1029309462/sizes/m/in/photostream/

Die Krise des Kapitalismus sorgt in immer mehr Ländern für steigende Arbeitslosenzahlen.Die Arbeitslosenrate in der Eurozone hat im August ein neues Rekordniveau erreicht. Sie betrug nach Schätzung des EU-Statistikamtes Eurostat 11,4 Prozent. Die Arbeitslosigkeit ist damit um 0,1% im Verhältnis zum Vormonat gestiegen, die Arbeitslosenraten unterscheiden sich in den verschiedenen Ländern deutlich.

Die niedrigste Arbeitslosenrate der EU verzeichnete Österreich v mit einer Arbeitslosenquote von 4,5 Prozent.

EU-weit betrug die Arbeitslosenrate im August 10,5 Prozent, unverändert gegenüber Juli. Ein Jahr zuvor waren die Arbeitslosenzahlen, sowohl im Euroraum, als in der EU noch deutlich niedriger, so betrug die Arbeitslosigkeit in der Eurozone noch 10,2 Prozent und in der EU 9,7 Prozent betragen. Nach Schätzung der EU-Statistiker waren im August diesen Jahres 25,5 Millionen Menschen in der Europäischen Union arbeitslos, davon 18,2 Millionen im Euroraum. Gegenüber Juli stieg die Zahl der Arbeitslosen in der EU um 49.000 und in der Eurozone um 34.000. Gegenüber August 2011 nahm die Zahl der Arbeitslosen in der EU um 2,2 Millionen und im Euroraum um 2,1 Millionen zu.

Spanien und Griechenland sind die Sorgenkinder

Ähnliche niedrige Arbeitslosenquoten wie Östereich können nur Luxemburg (5,2 Prozent), die Niederlande (5,3 Prozent) und Deutschland (5,5 Prozent) vermelden. Die höchsten Quoten meldeten Spanien (25,1 Prozent) und Griechenland (24,4 Prozent).

Deutlich höher sind die Arbeitslosenquoten unter Jugendlichen, die im August ebenfalls wieder anstiegen. Die Rate beträgt nun 22,7 Prozent in der EU und 22,8 Prozent im Euroraum. Die niedrigsten Jugendarbeitslosigkeitsquoten verzeichneten im August Deutschland (8,1 Prozent), die Niederlande (9,4 Prozent) und Österreich (9,7 Prozent), die höchsten Quoten Griechenland (55,4 Prozent) und Spanien (52,9 Prozent)

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