Die Geschichte eines Illegalen

Auf meiner Reise nach Griechenland im April begnegte ich Augustin, einem Flüchtling aus Ghana. Aus anfänglicher Distanz entwickelte sich ein Gespräch bzw. ein tieferer innerer Monolog, welchen ich in einer Anekdote niederschrieb und ich euch somit nicht vorenthalten will. Ein kleiner Einblick in das Leben eines Flüchtlings:

Ein kurzer Blick auf meine Uhr – es ist kurz nach zehn Uhr. Der Exarchea-Platz im Herzen Athens, auf dem sich vorallendingen die Jugendlichen und Alternativen tummeln,  ist zurzeit mein Aufenthaltsort. Ein kühles Blondes, das seinen Ursprung bei einem Braumeister in Deutschland hat, ist mein Wegbegleiter. Beobachtend schweift mein Blick durch die Massen und ich frage mich, worüber all die Menschen diskutieren, lachen und streiten. Mittlerweile ist mein Hopfengetränk nur noch zur Hälfte gefüllt – vielleicht auch zur Hälfte leer – da spricht mich ein dunkelhäutiger Mann Mitt zwanzig an. “finish?”. Die Zähne gehen beim Aussprechen dieses Wortes kaum auseinander; ich kann das Wort kaum verstehen. Mit einer schnellen hektischen Bewegung meiner rechten Hand, in der ich die Flasche halte, mache ich ihm deutlich, dass er bei mir mit dem Pfandeinsammeln noch ein wenig zu früh dran ist.
Nur kurz hatte ich ihn im Blick und nun verschwand er aus diesem ebenso schnell wie er dort hereingetreten war. Alles fühlte sich an, als spielte sich die Umwelt in einer Art Zeitraffer ab, doch die großen, tiefen Augen, in denen soviel Hoffnung und Aufrichtigkeit steckte, bleiben noch eine ganze Weile in meinem Kopf. Ebenso stark prägte sich die überaus platt geratene Nase in mein Gedächtnis ein. Bereits der Nasenansatz war so glatt wie die Meeresoberfläche – es schien so als ob sich das Blickfeld durch das Zusammenspiel der Augenpaare ins Unendliche erweitere. Unverkennbar und bezeichnend für den unermüdlichen Pfandflaschensammler ist aber in erster Linie sein unkontrolliertes, wildes Zappeln, welches er seinen Mitmenschen immer dann zeigte, wenn er jemanden fragte, ob er die Flasche, auf die er zeigte, mitnehmen dürfe. Man könnte es auch als einen Zappel-Prozess beschreiben: Mit den Armen fängt es immer an: Erst sind es die sanften, doch irgendwie auch unbeholfenen Bewegungen seiner Arme, dann wird wild gestikuliert und schließlich weiten sich die wirren Bewegungen soweit aus, dass man als neutraler Beobachter meinen mag, dass da jemand  gerade seine Liebe zum Hip Hop entdeckt.
Ist die Flasche leer, so findet sie in Augustin einen neuen Besitzer. Die Hip-Hop-Moves klingen ab, die Flasche wird in der großen Plastiktüte verstaut. Cents klingeln im Geldbeutel. Zehn mal macht es “ching-ching” im Cent-Zähler.

Die Flügelspannweite
Mittlerweile habe ich mein Henninger-Bier ausgenippt, sitze weiter auf einem Randstein im Exarchea-Platz. Nun spielt die Sonne wieder ihr altes Versteckspiel, die Dunkelheit bricht herein, die letzten Sonnenstrahlen werden rar. Doch im gedimmten bunten Licht der umliegenden Restaurants wirkt alles irgendwie harominscher und authentischer. Und da dauert es nicht mehr lange, da blicke ich wieder in die großen tiefen Augen, bei denen ich jedesmal, wenn ich in sie hineinblicke, an die Uendlichkeit des Universums denken muss. Jedesmal, muss ich aber auch gleichzeitig befürchten, dass die Weite mich in ihren haltlosen Bann ziehen wird, dass ich mich in der Unendlichkeit verlieren werde.
Kurz zeigt er mit seinem rechten Zeigefinger auf meine mittlerweile ausgenippte Bierflasche, signalisiert mir sein unverändertes Interesse am Pfandgut. Freundlich reiche ihm die Flasche und erhalte ein Grinsen, das mindestens der Flügelspannweite eines Adlers entspricht – ein paar Hip hop moves inklusive. Auch der Pfandzähler freut sich. “Ching-Ching”. Wieder ein paar Cents mehr zum Leben, ein paar Cents näher am nächsten Essen.
Ein paar kurze Blicke, die Flasche, diese künstlerischen Bewegungen, das Grinsen und dann tschüss auf Nimmerwiedersehn? Dieser Gedankengang spielt sich in meinem Kopf ab. Dieses ewige Kratzen an der Oberfläche ist mir schon geraumer Zeit ein Dorn im Auge, ich will wissen wie er die Tiefe in seinen Augen manifestierte, möchte wissen was ihn dazu treibt Flaschen zu sammeln, möchte sein Geschichte hören.
Ich ergreife die Chance am Schopfe – noch bevor er zappelnd weiterzieht – verlaute ich ein schnelles “Hey, are you from Greece?” Meine Worte drohen im lauen Wind unterzugehen, doch meine Worte werden erhört und mit einem langgezogenen “Noooo” widersprochen. Die Grinsemuskeln werden wieder aktiv. “Haha. I am from Ghana”. Meine nächste Frage wird ungeahnt einen Stein ins Rollen bringen, die Türen der Unendlichkeit sind nun aufgestoßen. Ich frage ihn wie lange er schon in Griechenland ist und wieso er den langen weiten Weg auf sich nahm. Augustin holt tief Luft, schaut mir in die Augen, zieht mich in seinen Bann und erzählt mir, dass die Flucht sein letzter Ausweg war. Arm ist Augustin nicht, jedenfalls war er es in Ghana nicht. Er stammt aus einer wohlhabenen Familie. Wovor flüchtet Augustin, wenn er nicht vor der Armut flieht? Er sei halb Muslim, halb Christ erklärt er mir nüchtern. In Ghana verlangt es die Tugend, dass die Religion des Vaters über die Religion der Kinder entscheidet. Sein Vater ist Muslim, doch Augustin zieht es zum Christentum. So blieb ihm keine andere Wahl als die Flucht – denn wer sich der Tugend widersetzt, wird verfolgt. “Sie würden mich töten, wüssten meine Verwandten von meiner neuen Religion.”
Mich erfüllt es mit Hass und Trauer gleichermaßen, als sich mir die Umrisse seines Schicksals in meinem Ko

pf langsam bildeten. Zappelig gibt mir Augustin einen Klaps auf den Oberarm. Er müsse weitersammeln, wachsam sein – denn er ist gewiss nicht der einzige Flaschensammler an diesem Abend. Kurz lass ich ihn noch schnell wissen, dass ich am morgigen Tag wieder hier sein werde.
Eine ganze Weile bleibe ich auf noch beobachtend auf dem Stein sitzen – schaue dem Wilden beim gestikulieren zu. Dabei frage ich mich wie sein Weg nach Griechenland aussah, was wohl seine Augen alles gesehen haben mögen.

Der lange Atem
Am nächsten Abend finde ich mich wieder am gleichen Fleck ein, diesmal schweifen meine Blicke schon früher ab, ich verliere mich in anderen Gesprächen, schlüpfe in andere Köpfe und stelle mir vor, wie ich diese Sphäre verlasse könnte. Der Exarchia-Platz ist wie immer zu dieser Tageszeit gut gefüllt. Alternativ Gekleidete treffen sich auf ein Bier, unterhalten sich, machen ein Lagerfeuerchen oder sorgen für Bewegung auf dem Basketballplatz.
“Hey man!”. Entgeistert schaue in das vertraute, doch erst seit gestern bekannte, Gesicht! Ungläubig fragt er mich, ob ich mich an gestern erinnere und ich erkläre ihm, dass ich bis vor ein paar Sekunden noch in völlig anderen Gedanken war.
Und als ob ein Zauberer mit den Fingern schnipste, so war Augustin schon wieder von der Bildfläche verschwunden. So richtig bin ich mir meiner noch nicht bewusst geworden.
Doch wenig später steht er wieder vor mir, so als ob nicht passiert wäre. Er versucht ein Gespräch aufzubauen, zappelt aber mehr als er redet. “Do you are hungry?”, frage ich ihn. Er nickt. Ich lade Augustin auf ein Abendessen ein, er entscheidet wo es hingeht.
Die Frage welcher Imbissladen für unser Abendessen sorgt, ist schnell beatwortet. In dem kleinen Laden an der Ecke soll es den besten Souflaki der Stadt geben. Wir lassen uns die Souflaki einpacken und kehren zum belebten Platz zurück. Er würde gerne dort essen, der Platz sei ja sein neues Zuhause. Er fühle sich nicht gut, wenn er nicht am Platz ist. Jeden Tag sei er dort bis zwei Uhr in der Frühe mit dem Flaschensammeln beschäftigt. Nur sonntags sei er nicht am besagte Ort, sonntags gehe er in die Kirche: Beten für bessere Zeiten.
Der mit Essen gut gefüllte Plastikbeutel liegt zwischen uns. Augustin zaubert ein älteres Nokiamodell aus der Hosentasche, welches uns das nötige Licht bringt, um das Hähnchenfleisch vom Schweinefleisch zu unterscheiden.

Der ins Rollen gebrachte Stein
Herzhaft beißt Augustin in die Pita. “Alle in meiner Heimat denken ich sei tot, aber ich kann mich nicht melden…wenn sie wissen wo ich bin, dann werden sie mich töten. Ich habe das Gesetz gebrochen”. Wie ein Wasserfall fängt Augustin an zu reden, als ob all die Worte ihn auf der Seele brannten, die nun ihren Ausweg finden.
Doch alles – so erzählt er mir langsam – fing an dem Tag an, als er dem Christentum seine Liebe gestand. Von diesem Punkt an nahm das Unheil seinen Lauf. Der mentale Druck der muslimischen Verwandten wurde so groß, so glaubt Augustin, dass seine Mutter schwach und bettlägrig wurde. Eines Tages dann fraßen sich Würmer durch ihr linkes Bein, der Mediziner gab ihr Medizin, doch sie half ihr nicht wieder auf die Beine. Das Bein musste ab, um den Rest des Körpers zu retten. Kaum war das Bein amputiert worden, da tauchten plötzlich im rechten Bein dieselben Würmer  auf. Der Medizinmann war mit seinem Latein am Ende, er hatte keine Erklärung für die Verbreitung der Würmer. Seine Mutter starb. Einige Wochen starb dann auch noch seine Schwester bei einem Autounfall. Nur wenige Tage zuvor kehrte auch sie dem Islam den Rücken, wollte Christin sein – doch ihr Schicksal vergönnte es ihr nicht. Augustin spürte, dass er weg musste, um dem schlechten Karma zu entkommen. Was von außen betrachtet wie eine billige Nachmache von “Final Destination” erscheinen mag, wird für Augustin Realität. Wäre da nicht noch eine Frau im Spiel, gestaltete sich das Verlassen seiner Heimat wohl einfacher. Die Liebe sei stark, halte bis heute und man vermisse einander ungemein, aber die Flucht sei unausweichlich gewesen, erzählt er mir. Durch die westlichen afrikanischen Staaten kämpfte sich Augustin durch. Auf Lastwagen durchfuhr er die meisten Länder, kürzere Strecken mit dem Zug und teilweise legte Augustin auch weite Strecken zu Fuß zurück. In Lybien angekommen traf er seinen Bruder und bekam sogar einen Job als Maurer. Bleiben wollte er aber nicht, zu riskant wäre es ihm gewesen. Von Lybien aus nahm Augustin Ende 2009 ein Boot nach Italien. Für die Reise hatte er lange gespart und nun sah er wieder Land, Hoffnung. Doch die Hoffnung währte nicht lang. Es schien als währte nichts im Leben des Augustins für wenigstens ein paar Tage.  Auf mittlerem Seeweg erwischte ihn die italienische Meerespolizei, die alle Flüchtlinge dahin zurückbrachten wo sie hergekommen waren: Nach Lybien.
Auf freim Fuße befand sich nach dem Flüchtlingsversuch aber keiner der Ausbrüchigen. Allesamt waren fortan Gefangene. Sie wollten zuviel, warfen alles in die Wagschale und verloren ihr letztes Stückchen Freiheit.
“Was kostet die Freiheit eines Gefangen?”. Für die meisten ist sie unbezahlbar und manche bezahlen sie sogar mit dem Tod.
Ab und zu  wurde ein Leib Brot und Tomaten in die Zellen geworfen. Es reichte gerade so, um nicht vom Fleisch zu fallen. Sein bester Freund aus Libyen war an Augustins Seite, war mit dabei als sie die schmerzhafte Rückfahrt nach Lybien antreten mussten. Zusammen waren sie zwar weniger allein, aber auch diese Freundschaft – wie so alles im Leben Augustins – währte doch viel zu kurz. Sein Freund starb eines Tages in der Zelle. Ihm wurde schlecht, er aß nichts mehr und wurde von unglaublichen Schmerzen geplagt. Augustin vermutet, dass das Essen vergiftet worden sei, denn er habe auch ein wenig von der Mahlzeit seines Freundes gegessen. Ihm bekam es ebenfalls nicht gut, doch er überstand es.  Als ich wissen will, was ihm nach dem  Tod seines besten Freundes noch am Leben gehalten hat, sagt er nur ein Wort, welches er nach einer Pause ausführt. Hoffnung.
Über ein Jahr  verharrte Augustin in einer dunklen Zelle. Geplagt von Dunkelheit, der Sehnsucht nach seiner Geliebten  und dem Tod seines besten Freundes verbleibt er im Nichts. Während sich da draußen alles dreht und wendet, der arabische Frühling kurz bevorsteht, bleibt Augustin im Nichts. Nur die Hoffnung ist sein ewiger Wegbegleiter.

Die Gefangenschaft

“Nothing can harm me, yo know?” Immer wieder diese starken Worte zu Momenten, an denen man es am wenigsten erwartet. “Nohti’ can harm me”. Ein Lachen keimt auf, ich kann es nicht einordnen und staune lediglich über diese gewaltige entfesselte Kraft, die man förmlich am ganzen Exarchiaplatz spüren kann. Dazu diese funkelnde, aufrichtigen Augen, die das Nirvana vor Augen haben, doch wenige Sekunden später wieder ihren Glanz verlieren.

Als er nach einem Jahr Gefangenschaft wieder freikommt, muss er es erneut versuchen. Versuchen zu flüchten. Übers Meer. Diesmal soll es nicht nach Itlaien gehen. Diesesmal startet Augustin einen Versuch mit seinen Füßen türkisches Festland zu spüren. Doch die Türkei liegt nach in weiter Ferne. Vor ihm liegt ein Weg voller Ungewissheit und Angst, an Bord entdeckt zu werden. Bevor es überhaupt an Bord geht, muss man den Konrolleur am Eingang schmieren. Wenn man Glück hat nimmt er das Schmiergeld an und man darf passieren. “But if there’s no luck you get arrested again”, erklärt mir Augustin. An diesem Tag, wenige Wochen nach seiner Freilassung hat er Glück: Das Schmiergeld wird angenommen, er darf passieren. Was auf den ersten Blick wie eine Eintrittskarte in die Freiheit erscheint, ist in wirklichkeit erst der Beginn einer Tortur. Tagelang versteckt sich Augustin unter einer Wendeltreppe, genau an jenem einzigen Punkt, an dem man ihn garantiert nicht auffinden kann. Um seinen hungrigen Bauch zu stillen, muss er jede Nacht aus seinem Versteck und auf Nahrungssuche gehn. Vor wenigen Wochen noch, als der ausbrüchige Augustin  eingesperrt war, war die Dunkelheit noch sein Feind, doch nun wurde sie zu einem Verbündeten. Zusammen ging man auf Beutejagd. Mehr als eine kleine Wasserflasche zum Trinken und ein paar Reste zum Essen – mehr war nie drin, doch es reichte um über die Runden zu kommen. Oberste Priorität bei der Nahrungsmittelbeschafftung war die Geräuschslosgkeit. Schon das leiseste Klirren eines Kochlöffeln oder ein dumpfes Knarren der Küchentür hätte das Ende der Reise und wohlmöglich auch das Ende seines noch jungen Lebens bedeutet.

Der Dschungel der Illegalität

Eines nachts, als er nach dem Reste-Ergattern schon wieder in seiner Ecke unter die Treppe gekrochen war, musste er beobachten, wie sich ein Flüchtling nigeranischer Herkunft wohl zu auffällig zeigte. Die Schiffsherren ertappten den Flüchling in flagranti. Augustin sah durch ein seitliches Bullauge, wie der Nigerianer von zwei Männern gepackt wurde und einfach über Bord geworfen wurde. Er muss kümmerlich ertrunken sein.

Irgendwie und irgendwann kam Augustin in der Türkei an, kämpfte sich durch den Dschungel der Illegalität und erreichte letztlich Thessaloniki und schließlich Athen.

Die Pita ist schon lange aufgegessen, die Getränkedose zerknüllt und für den Wurf in die Mülltonne bereit. “There is no refund on this can?”, frage ich ihn. Meine Frage wird verneint. Ich erzähle ihm, dass man für das Stückchen Aluminium in Deutschland 25Cent erhält. Beigeistert schaut Augustin mich an. Seine Europhorie bremse ich, indem ich ihn ernüchternd sagen muss, dass die Konkurrenz unter Dosensammlern in Deutschland immer größer wird. Aber nach Deutschland will er ohnehin kommen. Er habe dort viele Freunde, die ihm helfen würden. Doch Zukunftspläne sind nicht Augustins Sache. Jetzt muss er erst einmal weitersammeln. Leere Flaschen sammeln.

  • felix

    Interessanter Einblick in die Flüchtlingsgeschichte von Augustin. Die Bedeutung der Flüchtlingsproblematik sticht einem messerschaft in die Augen. Man muss sich grundsätzlich fragen, ob die Milliarden, die in Frontec investiert werden, nicht an anderer Stelle besser aufgehoben wären. Oder möchte man weiterhin dafür sorgen, dass Menschen in Afrika solange versuchen nach Europa zu gelangen, bis ihre Hoffnung entweder erfüllt wird oder aber – wie mit dem nigerianischen Flüchtling aus Augustins Geschichte – ihre Hoffnung zu (Meeres-) Grunde geht?
    Was mir in dem Text gefehlt hat, ist, was mit seiner “Liebe” in Ghana geschehen ist und wie hoch der Flaschenpfand in Griechenland ist (wenn der Autor schon auf den Flaschenpfand in Deutschland anspielt).

    • Freeleo

      “Ist die Flasche leer, so findet sie in Augustin einen neuen Besitzer.
      Die Hip hop moves klingen ab, die Flasche wird in der großen Plastiktüte
      verstaut. Cents klingeln im Geldbeutel. Zehn mal macht es ching-ching
      im Cent-Zähler.” –> Der Flaschenpfand beläuft sich also auf 10 Cent pro Flasche.

      seine Liebe aus Ghana..die hat noch bestand. Wie es dort in Zukunft aussieht, kann ich schwer sagen.

      Ich denke ebenfalls, dass man die Probleme ursächlich anpacken sollte. Fakt ist, dass die meisten Flüchtlinge sich entschließen nach Europa zu gehen, weil es ihnen in ihrem Heimatland schlecht ergeht. Eine gezielte, ausgeweitete Entwicklungspolitik könnte dort ansetzen und so zumindest für einen Rückgang der absoluten Flüchtlingszahlen bewirken. Man aber auch die Frage aufwerfen, wie in Zukunft das Grenzsystem samt Nationalstaaten aussehen sollte.

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