Beobachtermission in Syrien

Waffenlieferung gestoppt

Laut Medienberichten stoppte die libanesische Marine eine rund 150 Tonnen schwere Waffenlieferung. Beschlagnahmt wurden nach Meldungen der arabischen Zeitung Al-Hayat Panzerfäuste, Sturmgewehre, Munition und Uniformen die auf dem Weg nach Syrien waren.

Die Besatzung des, bereits am Freitag vor der Küste gestoppten, Frachters werde zur Zeit von libanesischen Behörden aufgrund des Verdachts des Waffenschmuggels befragt. Nach Aussagen gehöre die Lieferung sowie der Frachter einem Syrier, unklar sei dabei jedoch, ob die Lieferung für Aufständische bestimmt gewesen sei oder welchem Zweck sie gedient habe.

UN-Beobachtermission in Syrien

An anderer Stelle wird währenddessen der neue Chef der UN-Beobachter für den heutigen Tag im Land erwartet. Der norwegische Generalmajor Robert Mood soll die bis zu 300 künftigen UN-Experten leiten, die die eigentlich seit Mitte April geltende Waffenruhe überwachen sollen. Jedoch wird dem Regime von verschiedensten Stellen vorgeworfen die Waffenruhe bereits mehrfach gebrochen zu haben.

Die Entsendung von Beobachtern lief die letzten Wochen aufgrund von Abstimmungsschwierigkeiten mit dem Regime von Präsident Baschar al-Assad eher schleppend, so dass ich momentan nur ein knappes Dutzend Beobachter in Syrien befinden, die die eigentliche Mission vorbereiten sollten.

 

Explosionen in Damaskus und Hama

Nach berichteten stellen vermehrte Explosionen am gestrigen Sonntag die Waffenruhe auf eine erneute Probe, so sei in der Hauptstadt Damaskus sowie in der Stadt Hama zu starken Explosionen gekommen. Ebenfalls seien einzelne Gefechte am Rande von Damaskus und Idlib zwischen Regierungstruppen und Überläufern gekommen.

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