Baden-Württemberg schafft Studiengebühren ab

Die Fraktionen von Grünen und SPD haben am 21. Dezember in zweiter Lesung im baden-württembergischen Landtag die Abschaffung der Studiengebühren beschlossen. Damit haben die Grünen und SPD eines ihrer Wahlversprechen eingelöst und die Situation im Bildungssystem zumindest ein wenig verbessert.

„Jede und jeder einzelne, der wegen der Gebühren auf ein Studium verzichtet, ist einer zu viel“, begründete der der wissenschaftspolitische Sprecher der Grünen, Kai Schmidt-Eisenlohr, den Schritt von Grün-Rot.

Ab dem Sommersemester 2012 entfallen die bisherigen Studiengebühren von 500 Euro pro Semester. Mit so genannten Qualitätssicherungsmitteln garantiert das Land den staatlichen Hochschulen zudem, die mit den Studiengebühren wegfallenden Mittel zu ersetzen. Nach Angaben des Wissenschaftsministeriums ergibt sich dadurch für jede Studierende und jeden Studierenden ein Nettobetrag von 280 Euro pro Semester. Mit zunehmenden Studierendenzahlen sollen proportional auch die Kompensationsmittel steigen.

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