Archiv für März 2011

Agenten des Mossads auf James Bond Mission

Ein Bild des entführten Abu Sisi

Ein junger Mann wird während einer Zugfahrt entführt und die einzigen Zeugen, können sich nach wenigen Tagen schon nicht mehr an das Gesehene erinnern. Dies könnte der Anfang eines Agententhrillers oder einer eines James Bonds Films sein, diese Geschenisse sind allerdings wahr. Es handelt sich um die Geschichte des palästinensischen Ingenieurs Dirar Abu Sis, der während einer Zugfahrt von Charkow (Ukraine), der Heimatstadt seiner Schwiegereltern, nach Kiew entführt wurde.

Am 18. Februar stieg der 42-Jährige Palästinenser am Bahnhof von Charkow in einen Zug in Richtung Kiew. Er wollte seinen Bruder treffen, der seit vielen Jahren in Amsterdam lebt und für das Wiedersehen in die Ukraine geflogen war. Doch Abu Sisi kam nie in Kiew an. Abu Sisi, der Mann der seiner ukranischen Frau und seinen Kindern ein besseres und vor allem sicheres Leben, in der Heimat seiner Frau ermöglich wollte. Der Wunsch nach einer sicheren Heimat erfüllte sich für ihn jedoch nicht, überlebt er doch unzählige Bomben, die auf seine Heimat Gaza niederregneten, könnte die Bahnfahrt seine Hoffnung auf Sicherheit für immer beendet haben.

Abu Sisi der Mann der Verschwand Diesen Beitrag weiterlesen »

Gefangene Kriegsdienstverweigerer – Das Recht, sich dem Töten zu verweigern!

Als pazifistischer Blog liegt es in unserem natürlichen Interesse auch die Rechte derjenigen zu verteidigen, die sich gegen jegliche Form des Dienstes an der Waffe widersetzen. Bei unserer Suche nach Organisationen, die eben diesen Leuten helfen sind wir auf die Webseite der “War resisters international” gestoßen, einer Webseite, die diejenigen unterstützt, die den Kriegsdienstverweigern und deswegen benachteiligt werden.

In ihrem Programm “Das Recht, sich dem Töten zu verweigern” schreibt die Gruppe:

Die War Resisters’ International (Internationale der Kriegsdienstgegner/ innen) wurde 1921 unter dem Namen “Paco” gegründet. Grundlage war und ist die WRI-Erklärung: Diesen Beitrag weiterlesen »

Presserat fordert Stärkung der Pressefreiheit

Der deutsche Presserat hat eine Pressemitteilung herausgegeben, die  sich mit der Pressefreiheit beschäftigt und den Bundestag auffordert, endlich einem Gesetz zuzustimmen, dass die deutsche Presse stärken würde und die Pressefreiheit hier ausbauen würde.

Diese Pressemitteilung finden wir sehr lesenswert und wollen sie euch auch nicht vorenthalten:

Der Deutsche Presserat appellierte auf seiner März-Sitzung an die Bundestagsfraktionen, den zurzeit beratenen Gesetzentwurf zum Schutz von Journalisten und der Pressefreiheit zu beschließen. Er vertritt als Institution der Freiwilligen Selbstkontrolle die Auffassung, dass der aktuell ungenügende Schutz der Pressefreiheit und der Informanten nur durch eine gesetzliche Regelung sichergestellt werden kann. Die Anhörung im Rechtsausschuss des Deutschen Bundestages am 26. Januar habe gezeigt, wie wichtig es sei, das sogenannte „Cicero-Urteil” des Bundesverfassungsgerichts aus dem Jahr 2007 endlich umzusetzen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Bomben mit Uran schützen keine Zivilisten!

„Geschosse mit abgereichertem Uran entsprechen in jeder Beziehung der Beschreibung der schmutzigen Bombe … Ich würde sagen, dass das die perfekte Waffe ist, um viele Menschen zu töten.“ – Marion Falk, Physikerin im Lawrence Livermore Lab, Kalifornien, Vereinigte Staaten von Amerika.In den ersten 24 Stunden des Überfalls auf Libyen warfen B-2-Bombenflugzeuge der Vereinigten Staaten von Amerika fünfundvierzig 1.000-kg-Bomben ab.

Diese gewaltigen Bomben sowie auch die von britischen und französischen Schiffen abgefeuerten Cruise Missiles trugen alle Sprengköpfe mit abgereichertem Uran (DU).

DU ist das Abfallprodukt beim Anreicherungsprozess von Uranerz. Es findet Anwendung in nuklearen Waffen und Reaktoren. Da es eine sehr schwere Substanz ist, 1,7-mal dichter als Blei, wird es vom Militär sehr geschätzt wegen seiner Fähigkeit, in gepanzerte Fahrzeuge und Gebäude einzudringen. Wenn ein Geschoss mit DU-Spitze auf ein festes Objekt stößt wie etwa die Seite eines Panzers, durchschlägt es dieses und wird zu einer brennenden Dampfwolke. Der Dampf schlägt sich als Staub nieder, der nicht nur giftig, sondern auch radioaktiv ist.

Ein einschlagendes DU-Geschoss entwickelt eine Hitze von rund 10.000 Grad Celsius. Wenn es ein Ziel trifft, werden ca. 30% in Splitter umgewandelt. Die restlichen 70% verdampfen zu drei hochgiftigen Oxiden, darunter Uranoxid. Dieser schwarze Staub schwebt in der Luft und kann je nach Wind und Wetter große Entfernungen überwinden. Wenn Sie glauben, dass Irak und Libyen weit weg sind, dann denken Sie daran, dass die Strahlung von Tschernobyl auch Wales erreichte. Diesen Beitrag weiterlesen »

Die ostdeutsche Frau ist anders – Vorurteile der anderen Art!

Es gibt so unglaublich viele Vorurteile in unserer Welt und auch unglaublich viele Vorurteile innerhalb Deutschlands. Es gibt Vorurteile über “Ossis”, über “Wessis, über “Ausländer”, über “Deutsche” und so weiter. Die meisten dieser Vorurteile sind negativ, wesentlich seltener sind positive Vorurteile und auch positive Vorurteile stellen häufig jemand anderen schlechter dar.

Von einem deutschen Politiker sollte man erwarten, dass er sich nicht an der Verbreitung von Vorurteilen beteiligt, sondern dies geziehlt entgegenwirkt, ob sie nun positiv oder negativ sind.

Positive und negative Vorurteile

Dies dürfte wohl auch der CDU-Fraktionsvorsitzende in Sachsen-Anhalt, Reiner Haseloff, ähnlich sehen, in einem aktuellen Interview, dass er der FAZ gab. Beteiligt er sich aber an der Verbreitung von Vorurteilen, auch wenn es ein “positives” Vorurteil war, bedient er damit viele Klischees! Diesen Beitrag weiterlesen »

Energiewende als Friedenspolitik – Für eine kriegspräventive dezentrale Energiewirtschaft

Bild von Ippnw

Anlässlich der Landtagswahlen, die auch als  Abstimmung über die Atomkraft bezeichnet wurden, gab die atomkritische ärztliche Friedensorganisation IPPNW einen Appen an die deutschen Parteien heraus. Die Organisation votiert für die konsequente Umsetzung einer “ökologisch nachhaltigen und kriegs-präventiven dezentralen Energiewirtschaft”.

Aus ökologischen, friedenspolitischen, sozialen und wirtschaftlichen Gründen sollte die Energieversorgung schnellstmöglich und weitgehend auf heimische erneuerbare Energien “in Bürgerhand” umgestellt werden. Die Abhängigkeit von Energieimporten und von konzerneigenen Großkraftwerksstrukturen sollte aus den folgenden Gründen minimiert werden:

1. Die IPPNW tritt ein für eine kriegs-präventive dezentrale Energiewirtschaft. Durch die Nutzung heimischer erneuerbarer Energien werden Energieimporte praktisch überflüssig. Länder, die auf Energieautonomie setzen, werden sich in Zukunft wohl nicht mehr an Energie-Kriegen beteiligen. Eine dezentrale Energiewirtschaft ist daher ein ganz entscheidender Schlüssel für die Überwindung neokolonialer Strukturen und für die Verhütung von Kriegen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Militärintervention in Libyen:Der Westen kämpft gegen sich selbst

Gibt es einen gerechten Krieg, in dem man wie in einem Märchen zwischen gut und böse unterscheiden kann? Kann ein bewaffneter Krieg zwischen Kollektiven jemals ethisch legitimiert werden? Sei es der Kampf des Westens gegen den “islamistischen Terrorismus”, der Dschihad im Islam, der im Koran legitimiert wird, oder der bellum iustum der abendländischen Rechtstradition. Wann ist ein Krieg gerechtfertigt und wann hat ein Staat das Recht dazu, militärisch zu intervenieren?

Eins ist klar: Der islamistische Terrorismus ist ein konstruiertes Feinbild, das instrumentalisiert wird, um den Aufenthalt im Nahen Osten zu legitimieren. Sicherlich gibt es Terrororganisationen, die eine Gefahr für die Region darstellen, doch hat es sich bei militärischen Interventionen immer um etablierte Regime gehandelt, die zuvor im Kampf gegen das sowjetische Imperium unterstützt wurden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Linke soll sich schärfer mit Grünen auseinandersetzen

Der ehemalige Vorsitzende der Linken, Oskar Lafontaine, forderte seine Partei “Die Linke” zu einer stärkeren Auseinandersetzung mit den Inhalten der Grünen auf. Nach dem schlechten Abschneiden der Partei bei den Landtagswahlen müsse sie ihr Profil schärfen, sagte der frühere Linken-Bundesvorsitzende am Montag in Saarbrücken, gegenüner der dapd. Die Grünen besäßen keine durchgreifende Reformkonzeption und stellten die auf Gewinn orientierte Wirtschaftsordnung nicht infrage.

Gerade das Atomunglück in Japan zeige, dass die Energieversorgung öffentlich-rechtlich organisiert werden müsse. Lafontaine warf in diesem Zusammenhang den Grünen vor, sie ließen sich von Spenden der Wirtschaft finanzieren und mehrere ihrer ehemaligen Spitzenpolitiker seien bei Energiekonzernen tätig, damit bezog er sich unter anderem auf Joschka Fischer, der nun für einen Energiekonzern arbeitet. Besonders in der Außenpolitik seien gravierende Unterschiede vorhanden, da die Grünen Militäreinsätzen zustimmen würden, obwohl Krieg die schlimmste Form der Umweltzerstörung sei, so Lafontaine.

Ohne Verhandlungen mit der Hamas wird es kein Frieden geben – Gespräch mit Moshe Zuckermann

Ohne Verhandlungen mit der Hamas wird es nach Auffassung des israelischenHistorikers Moshe Zuckermann keinen Waffenstillstand geben. Verhandlungen mit derislamistischen Organisation seien deshalb unabdingbar. Zuckermann setzt großeHoffnungen auf die Nahost-Politik des neuen US-Präsidenten Barak Obama, warnt abervor zu großem Optimismus. Es komme darauf an, was dieser von seiner Rhetorikwirklich umsetzen könne.

1. Der Gaza-Krieg war offensichtlich von der israelischen Regierung lange vorbereitetworden. Er war also nicht nur eine Reaktion auf die Qassam-Raketen, derenmilitärische Wirkung ja sehr begrenzt ist. Was hat Israel mit diesem Krieg aberwirklich beabsichtigt? Warum hat es das Waffenstillstandsangebot der Hamas, das javorlag, ausgeschlagen?

Der Krieg war schon länger vorbereitet, weil es ja vermeintlich einen unmittelbaren, abernicht ganz neuen Anlass gab: den Beschuss israelischer Orte im Süden des Landes. Für meineBegriffe war aber nicht das der Grund für den Ausbruch des Krieges, jedenfalls nicht indiesem horrenden Ausmaß. Es ging vielmehr darum, das Fiasko des zweiten Libanonkriegeszu kompensieren; besonders Olmert, aber nicht nur ihm musste daran gelegen sein, einanderes Bild von seiner Amtszeit zu hinterlassen, als das, welches sich mit dem Ausgang deszweiten Libanonkrieges gebildet hatte. Zum anderen herrscht in Israel momentan Wahlkampf.Man drehe und wende es, wie man will – auch das war mit ein Grund für den Ausbruch derKampfhandlungen: der Versuch, politisches Kapital aus einem „gewonnenen“ Krieg zuschlagen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Das AZ soll geräumt werden! Widerstand leisten!

Das autonome Zentrum in Köln Kalk soll geräumt werden, wie die Mitglieder des Zentrums erfuhren.  Das autonome Zentrum konnt schon einmal eine Räumung verhindern, dies soll nu wieder gelingen. Aus diesem Grund werden wir alle Ereignisse aus dem AZ direkt hier veröffentlichen.
Wir zeigen euch natürlich auch, was das AZ bisher zu den Vorgängen geschrieben hat:

Update Montag 06.45 Uhr: Bisher ist alles ruhig. Kommt vorbei und bringt Kaffee mit. Nächstes Plenum um 8 Uhr, dann um 12 Uhr.

Update Montag 07.30 Uhr: Weiterhin keine Räumung. Unsere Info lautet jedoch, dass heute oder morgen geräumt werden soll und wir gehen weiterhin davon aus, dass sie vertrauenswürdig ist.

Kommt bitte heute im Laufe des Tages vorbei und helft uns, das Haus zu schützen. Es ist weiterhin sehr wahrscheinlich, dass am Dienstag morgen geräumt wird. Richtet euch bitte darauf ein, die Nacht im AZ zu verbringen. Schlafplätze sind ausreichend vorhanden.

Für mehr Infos zum AZ einfach auf dieser Webseite nachschauen.

Vor längerer Zeit veröffentlichten wir eine

Reportage über das autonome Zentrum.

Autonomes Zentrum – Einblicke in eine andere Welt Diesen Beitrag weiterlesen »

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