Archiv für Dezember 2010
Nicht in meinem Namen – zum geplanten Papstbesuch
Im September 2011 soll Papst Ratzinger (Benedikt XVI.) im Bundestag sprechen, mit Billigung der Linksfraktion. Die geplante Rede von Ratzinger reiht sich ein in die Reden der Präsidenten der USA und Israel, George Bush und Shimon Peres.
Ohne vorherige Ankündigung diskutierten am 14. Dezember die Abgeordneten der Linksfraktion am Ende einer sechsstündigen Fraktionssitzung über ihre Haltung zum Papstbesuch. Eine deutliche Mehrheit sprach sich dafür aus, dem Papstbesuch nicht zu widersprechen; ich gehörte zu der kleinen Minderheit, die dagegen stimmte.
Die in der Debatte vorgetragenen Argumente teile ich in keiner Weise. Auch die im Nachgang medial von Gregor Gysi und Dietmar Bartsch angeführten Rechtfertigungen des Papstbesuchs erfolgen nicht in meinem Namen. Eine angemessene politische Umsetzung dieser Kritik behalte ich mir vor. Die Gründe dafür im Einzelnen:
Formal kommt der Papst als Staatsoberhaupt des Staates Vatikanstadt. Der Vatikan ist die letzte absolute Monarchie in Europa, seine Gründung 1929 geht auf die Lateranverträge mit dem faschistischen Italien zurück. Die enge Kooperation mit dem deutschen und italienischen Faschismus wurde nie aufgearbeitet. Der Vatikan ist weitestgehend ein reiner Männerstaat, der die Staatsbürgerschaft primär über die nur Männern vorbehaltenen Funktionen in der katholischen Kirche definiert. Dass ausgerechnet das Staatsoberhaupt dieses einzigen explizit antidemokratischen Staates in Europa im Bundestag sprechen soll, ist ein antidemokratischer Affront.
Wahrgenommen wird der Papst aber nicht als Staatsoberhaupt, sondern als religiöser Führer der katholischen Kirche. Dass ein Religionsführer im Parlament sprechen soll, verletzt das von Linken weltweit geforderte notwendige Trennungsgebot von Staat und Kirche. Dies ist insofern eklatant, als dass das 1933 zwischen Nazi-Deutschland und dem Vatikan geschlossene Reichskonkordat nach wie vor gültig ist und der gebotenen Trennung von Staat und Kirche widerspricht. Anstatt dem Papstbesuch zuzustimmen, sollte DIE LINKE diese Trennung endlich einfordern.
Der Auftritt eines einzigen Religionsführers verletzt zudem die politisch notwendige Gleichbehandlung verschiedener Religionen. Warum den Vertreter des Katholizismus sprechen lassen, nicht aber Vertreter anderer Religionen? Wenn man wirklich die Trennung von Staat und Kirche außen vor lassen will, dann sollte man m. E. aus linker Sicht einen Vertreter einer islamischen Religion sprechen lassen, da dies die größte Chance bieten würde Vorurteile in Deutschland abzubauen.
Die Debatte in der Linksfraktion war geprägt von der Angst Wähler zu verlieren, wenn dem Papstauftritt widersprochen wird. Dieses Argument verkennt völlig die Realität. Ca. 70% der heutigen Bevölkerung sind nicht-katholisch, von den ca. 30% formell Katholischen ist nur ein kleiner Teil religiös aktiv und selbst von diesen verteidigt nur ein kleiner Teil die Moralvorstellungen und die Politik des Papstes. Das Jahr 2010 wird einen neuen Rekord an Kirchenaustritten aus der katholischen Kirche bringen und weitaus mehr Menschen umfassen, als DIE LINKE Mitglieder hat. Das öffentliche Bekanntwerden des Ausmaßes des sexuellen Kindesmissbrauchs unter dem Dach der katholischen Kirche, das Festhalten an gegen die menschliche sexuelle Selbstbestimmung gerichteten Moralvorstellungen des Papstes, die damit zusammenhängenden Frauen- und Homosexuellenfeindlichkeit böten beste Gelegenheit einen Einspruch gegen den Papstbesuch populär zu begründen.
Entschieden lehne ich das Argument „Wenn George Bush vor dem Bundestag geredet hat, dann darf auch der Papst reden“ (Dietmar Bartsch). Was ist das denn für eine Logik? Dagegen dass der Kriegstreiber Bush im Bundestag reden durfte haben 100.000 Menschen demonstriert, darauf können wir uns nicht positiv beziehen. Das Zulassen des Auftritts von Bush war ein Skandal, das Zulassen des Papstauftritts wäre es auch.
Anstatt den Papstauftritt durchzuwinken sollte DIE LINKE eine Anti-Papst-Bewegung starten, die über die Geschichte des Papsttums aufklärt und insbesondere die bigotte Familien- und Sexualpolitik angreift. Ich bin jedenfalls schon mal der facebook-Gruppe „Kein Rede vom Papst im Bundestag“ beigetreten.
Eine Mitteilung des linken Bundestagsabgeordneten Andrej Hunko
Israels Regierung will sich für Morde nicht entschuldigen
Die Forderung der Türkei, dass sich Israel für seine brutalen Angriffe auf die Friedenflotte entschuldigt, wird von der israelischen Regierung abgelehnt. Der rechtsnationalistische israelische Außenminister Avigdor Lieberman erklärte: „Es wird keine Entschuldigung geben. Wer sich entschuldigen sollte, ist die Regierung der Türkei für ihre Unterstützung des Terrorismus“.
Dies hatte der israelische Außenminister Avigdor Lieberman am Sonntag klar gestellt. Nicht nur, dass er von der Türkei eine Entschuldigung forderte, obwohl israelische Soldaten türkische Friedensaktivisten umgebracht hatten. Er nacht auch die Forderung der Türkei nach einer Entschuldigung „gewagt“.
Bei dem Angriff eines israelischen “Spezial”-Kommandos auf die türkische Fähre „Mavi Marmara“, die Hilfsgüter in den von den Israel sowie Ägypten abgeriegelten Gazastreifen bringen sollten, waren am 31. Mai in internationalen Gewässern acht türkische und ein amerikanischer Aktivist getötet worden. Ankara hatte daraufhin seinen Botschafter aus Tel Aviv abgezogen. Seitdem stecken die Beziehungen der einst engen Verbündeten in der Krise. Am Samstag hatte der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu jedoch den Willen seines Landes zur Versöhnung mit Israel bekräftigt. Diesen Willen hat die Türkei schon bewiesen als sie Rettungshubschrauber und andere Helfer während der Waldbrände nach Israel schickte, auch einige arabische Staaten schickten Hilfskräfte, da es für sie in dem Fall um Menschenleben und nicht um Politik ging!
„Wir wollen uns mit Israel versöhnen, wir wünschen friedliche Beziehungen mit allen Ländern“, sagte Davutoglu. Er beharrte aber auf der türkischen Forderung nach einer israelischen Entschuldigung und der Zahlung von Entschädigungen an die Familien der Opfer des Angriffs. „Wenn unsere Freundschaft mit Israel andauern soll, sind eine Entschuldigung und Entschädigungen der einzige Ausweg“, sagte Davutoglu.
Wikileaks will Dokumente über den Libanonkrieg veröffentlichen

Der Mangel an Information über Israel in den früheren WikiLeaks-Veröffentlichungen hat zu einer Reihe von Spekulationen und Verschwörungstheorien geführt, die behaupteten, WikiLeaks habe ein geheimes Abkommen mit der Regierung Netanyahu bzw. dieser Mangel an Daten beweise, dass WikiLeaks als Aufdecker nicht seriös sei. Immerhin würde Israel in einem Haufen von 250.000 + Geheimdokumenten der Vereinigten Staaten von Amerika sicher eine sehr bedeutende Position einnehmen.
Und das ist auch der Fall. Obwohl die Information noch nicht veröffentlicht worden ist, wird bald eine beträchtliche Menge an die Öffentlichkeit kommen, laut Berichten etwa 3.700 Dokumente, die Israels Mordanschlag in Dubai, den Luftangriff 2007 gegen Syrien und den Überfall auf den Süden des Libanon im Jahr 2006 behandeln.
Geheime Aktion gehören dazu
Wahrlich, der isralischen Regierung sind ungehörige geheime Aktionen keineswegs fremd und von den meisten dieser Aktionen wird angenommen, dass sie mit amerikanischem Segen durchgeführt werden. Wenn das der Fall ist, dann sollten die geheimen Daten mehr enthalten als ein paar schlüpfrige Leckerbissen.
Was zur Frage führen könnte, warum wir dann nicht früher davon erfahren haben. Ungeachtet der extrem langsamen Veröffentlichungspolitik von WikiLeaks steht die volle Dokumentensammlung immerhin einer Reihe von westlichen Publikationen zur Verfügung. Laut WikiLeaks-Gründer Julian Assange liegt der Grund darin, dass die Zeitungen einfach kein Interesse daran hatten, Daten zu veröffentlichen, die Israel vor den Kopf gestoßen hätten. Das bedeutet, dass wir auf diese noch warten müssen, während die Presse sich über die Aufdeckung von Anna Nicole Smiths Einfluss auf die Regierung der Bahamas zerfranst.
Ein Beitrag von Antikrieg.
Kennst du diesen scheiß Kanacke Blick?- Wieso lebst du in diesem Land?
Ich glaube manche wissen gar nicht, wie gut sie es hier haben
Ich denke mal da wo du herkommst hast du gar nichts zu sagen
Schäm dich über Deutschland so schlecht zu reden
Wenn du genau drüber nachdenkst ist es schön in Deutschland zu Leben
So eine Stelle aus dem wohl meist diskutierten Song zur Integrationsdebatte, dem Song ein Augenblick des Berliner Rappers Harris.
Du betreibst mit dem Mic eine Hetze, stimmt es wirklich Thilo schreibt deine Texte?
Du pauschalisierst und spaltest die Menschen, in deinem Inneren versucht dein Hass dich zu blenden. Natürlich gibt es auch Kanacken die am Rand leben und deren Töchter leben in Zwangsehen. Muss man dafür alle über einen Kamm scheren?
So die Antwort des Rappers Kaveh, der sich mit Harris Text sowie den aktuellen Problemen beschäftigt.
Gewalt-los mit Engagementpreis ausgezeichnet
Dank 6.500 Stimmen im Online-Voting wurde www.gewalt-los.de, eine bundesweite Online-Beratung für von häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch betroffene Mädchen und Frauen, am 4. Dezember in Berlin auf der Verleihung des Deutschen Engagementpreises mit dem 3. Platz ausgezeichnet.
„Wir freuen uns sehr, mit www.gewalt-los.de zu den vom Publikum ausgezeichneten Finalisten zu zählen“, resümiert Maria Elisabeth Thoma, Bundesvorsitzende des Projektträgers Sozialdienst katholischer Frauen (SkF), das Ergebnis. „Besonders positiv: seit dem Start des Online-Votings sind die Besucherzahl und die Anzahl der intensiven Beratungen auf www.gewalt-los.de um das Fünffache gestiegen. Das heißt, wir haben dank der intensiven Öffentlichkeitsarbeit rund um den Deutschen Engagementpreis den Bekanntheitsgrad der Onlineberatung enorm steigern können und mehr Mädchen und Frauen erreicht, die dringend Hilfe benötigen.“
www.gewalt-los.de ist ein Ausweg für von häuslicher Gewalt und sexuellem Missbrauch betroffene Mädchen und Frauen. Oft verhindern Angst, Scham oder ein Verbot der Täter, dass eine Beratungsstelle aufgesucht wird. www.gewalt-los.de bietet online jederzeit, an jedem Ort und völlig anonym Hilfe, Kontakt und Beratung.
Insgesamt 800 Projekte waren von Bürgerinnen und Bürgern für den Deutschen Engagementpreis vorgeschlagen worden, der engagierten Personen und Projekten ein Gesicht gibt und die Anerkennungskultur für bürgerschaftliches Engagement in Deutschland stärken will.Initiatoren des Deutschen Engagementpreises sind die großen gemeinnützigen Dachverbände sowie bundesweite Netzwerke und Initiativen, die sich zum „ Bündnis für Engagement ” zusammengeschlossen haben. Hauptförderer ist unter anderem das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend .
Kein Papst im Bundestag – Kritik von Linken an der Führung
Die angekündigte Rede von Herrn Joseph Aloisius Ratzinger (Papst Benedikt XVI.) im Bundestag hat bei vielen Parteimitgliedern Ablehnung hervorgerufen. Die Aussagen verschiedener Fraktionsmitglieder in den Medien hat den Unmut bei den Genossen noch vergrößert.
Diese Einladung ist mit unseren demokratischen Grundsätzen nicht vereinbar. Durch den besonderen Status, den der mittelalterliche Vatikan-Staat bei Regierungen genießt, übt die demokratisch nicht legitimierte Kirchenlobby Druck aus, damit zivile Rechte verhindert oder nicht anerkannt werden.
Der Staat Vatikanstadt ist eine Theokratie, eine absolute Wahlmonarchie, aber keine Demokratie. Erst durch die Lateranverträge von 1929 zwischen dem „Heiligen Stuhl“ und dem Königreich Italien unter der Diktatur des faschistischen Ministerpräsidenten Benito Mussolini wurde der Kirchenstaat als souveräner Staat festgeschrieben. Der Staat der Vatikanstadt nimmt keine diplomatischen Beziehungen zu anderen Staaten auf, sondern überlässt dies dem „Heiligen Stuhl“. Er ist somit kein Mitglied der Vereinten Nationen (während der „Heilige Stuhl“ permanenten Beobachterstatus genießt).
Herr Joseph Aloisius Ratzinger steht also einem Staat vor, der keine Demokratie ist und von einem Faschisten gegründet wurde. Alle Errungenschaften unseres demokratischen, säkularen Staates wurde gegen den teilweise erbitterten Widerstand der katholischen Kirche erkämpft. Das trifft ebenso auf die Menschenrechte zu.
Die blutige Geschichte
Auf die blutige Geschichte der katholischen Kirche wollen wir weiter nicht eingehen. Es reicht ein Blick in die Gegenwart, wir greifen nur ein paar einfache, bekannte Tatsachen heraus:
* Frauendiskriminierung, Sexismus, Homophobie
* Unfehlbarkeitsanspruch
* Vertuschung von sexuell motivierten Straftaten an Minderjährigen
* Duldung rechtsextremistischen und antisemitischen Gedankengutes (Piusbrüderschaft und Opus Dei)
Unseres Erachtens reicht das, um einer Einladung seitens DIE LINKE nicht zuzustimmen und eine Rede im Bundestag zu verweigern.
Es gibt gute, säkulare Gründe, Religionsführer nicht im Bundestag sprechen zu lassen. Demokraten dürfen sprechen. Herr Joseph Aloisius Ratzinger ist aber keiner.
Frank Heinze, Günter Greger, Georg Korfmacher, Rene Hähnlein, Frank Irle, Eckart Wangerin
Bald wird auch die Arbeitsgemeinschaft Linke Laizistinnen gegründet.>
Immer mehr Länder erkennen Palästina an
Das ecuadorianische Außenministerium hat verkündet, Quito erkenne Palästina als einen „eigenständigen und freien“ Staat an. Laut AFP aus Quito, gab das Außenministerium des Landes in einer Erklärung bekannt: „Der ecuadorianische Präsident Rafael Correa unterzeichnete am gestrigen Freitag offiziell das Dokument zur Anerkennung Palästinas als unabhängiger, freier Staat in seinen Grenzen von 1967.“
„Quito unterstützt die legitime Forderung der Palästinenser auf ein unabhängiges freies Land und dieser Beschluss wird zu einem friedlichen Zusammenleben der Länder im Nahen Osten aufgrund von Verhandlungen und Gesprächen eine relevante Rolle spielen“, hieß es in den Berichten vom ecuadorianischen Außenministerium.
Dies ist der nächste wichtige Schritt zu einer friedlichen Beilegung des Konfliktes im Nahen Osten, denn erst vor wenigen Tagen konnten wir vermelden, das nach Brasilien, Argentinien und Uruguay hat auch Bolivien Palästina als unabhängigen Staat in seinen Grenzen vor dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 anerkannt.
Obamanation
Die Kritik an Obama wächst, so hören wir es auch in Deutschland, dabei wird meistens nur über die Kritik von der rechtsaußen Tea-Party Bewegung berichtet. Es gib allerdings auch Kritik von Humanisten und Friedensaktivisten, die sich von Obamas bisherigen Bemühungen mehr als enttäuscht zeigen!
Gegen Nazis – auch gegen die türkischen!
Trotz Bedenken von Verfassungsschützern und Rechtsextremismus- Experten wird am 1. Weihnachtsfeiertag (25.12.) in der Stadthalle Fürth ein „Folklorefest“ der nationalistischen „Türkischen Föderation“ stattfinden, zu dem ca. 1000 BesucherInnen erwartet werden. (die NN berichtete)
Der Stadtrat hat sich gegen eine Kündigung des Vertrages mit dem Tarnmieter „Bezim Ocak“ ausgesprochen, zu Kostenintensiv könnte dies sein. Die „Türkische Föderation“ ist der deutsche Ableger der extrem rechten, türkischen Partei der Nationalistischen Bewegung (MHP), deren Mitglieder sich als „Graue Wölfe“ bezeichnen . Die „Grauen Wölfe“ dienen als Sammelbecken türkischer NeofaschistInnen. Zeitweise waren sie in der Türkei als Kommando-Einheiten der MHP präsent und sind verantwortlich für Mord und Terror vor allem gegen türkische und kurdische Linke. Aber auch in Deutschland verübten die „grauen Wölfe“ Morde und Anschläge. Das bekannteste Beispiel für diesen Terror ist der Mord an dem Lehrer und Gewerkschaftler Celattin Kesim in West- Berlin am 5. Januar 1980. Und auch heute noch haben türkische und kurdische Linke in Deutschland mit Hetze und Übergriffen durch türkische NeofaschistInnen zu kämpfen. Die Antifaschistische Linke Fürth (ALF) macht allerdings auf ein möglicherweise zu erwartendes erhöhtes Gewaltpotential aufmerksam.
In der Stadtratssitzung am Mittwoch den 15. Dezember stimmten sämmtliche Stadtratsmitglieder einem Antrag der Grünen zu, sich von der Veranstaltung und den „Grauen Wölfen“ zu distanzieren und in Zukunft solche Veranstaltungen zu unterbinden.
möchte ich noch auf folgende Beiträge hinweisen:
- “Wenn am 1. Weihnachtsfeiertag in der Stadthalle Fürth sich folkloristisch und türkisch versammelt wird, dann ist es weniger harmlos, als man denken mag. Die „Türkische Föderation“ läd ein. Wer beim
Namen der Organisation „Türkische Föderation“ noch nicht hellhörig wird, wird dies spätestens bei der Bezeichnung „Graue Wölfe“ sein. Die Mitglieder der Veranstalterorganisation bezeichnen sich
selbst als solche und pflegen ein faschistisches und nationalistisches Selbstverständnis. Zu der Veranstaltung werden rund 1000 TeilnehmerInnen erwartet.”
Quelle: http://www.radio-z.net/it/politik-beitraege/themen/72005-veranstaltung-der-grauen-woelfe-in-fuerth.html
- In Fürth geht’s nicht, in Wiesbaden schon? Rote Karte für die Grauen Wölfe – Stadt Wiesbaden stellt Kulturbund ins Abseits
Quelle: http://www.wiesbadener-kurier.de/region/wiesbaden/meldungen/9748411_1.htm
- “Graue Wölfe” heulen noch: http://www.xs4all.nl/~afa/comite/artikel/lotta.pdf
Zwei linke Stadträte, Frank Heinze aus Erlangen und Ulrich Schönweiß aus Fürth organisieren nun eine Mahnwache :
Die Zivilgesellschaft darf sich nicht finanziellen Erwägungen unterordnen, wenn es um den Kampf gegen Rechtsextremismus, Rassismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit geht.
Wir rufen auf zu einer Mahnwache am 25.12.2010 ab 16.00 Uhr vor der Stadthalle Fürth (Rosenstr. 50)
Mit dabei sind aktuell die Antifaschistische Linke Fürth, Nazistop Nürnberg und die Alevitische Gemeinde. Herr Eser Polat, Rechtsvorstand der Alevitischen Gemeinde Deutschlands wird eine Rede halten.
Weiter Infos auf der Homepage: http://nazistop-fuerth.blogspot.com/
Wir danken Ralf Heinze von der Linken in Fürth wie diesen Artikel.
Interview mit der meist diskutierten Person der Erde – Julian Assange
Der englischsprache Ableger des arabischen Leitmediums Al Jazeera hat ein wirklich aufschlussreiches Interview mit dem Wikileaks-Gründer Julian Assange geführt. Dieses Interview wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten, es ist allerdings ohne deutsche Untertitel, wir hoffen ihr habt trotzdem Spaß.



