Archiv für Januar 2010
NPD goes International
Die NPD versucht nicht nur die deutschsprachigen Teile der Welt mit ihrer Politik zu erobern, sie hat sich auch ein neues Ziel gesetzt, sie wendet sich an ihre “Kameraden” in den USA mit der Bitte um finanzielle Hilfe für ihre Ziele.
Nachdem die finanzielle Situation NPD sich in den zurückliegenden Monaten sehr stark verschlechtert hat, versucht sie nun neue Geldgeber zu finden und hofft, dass es auch in Amerika einige “Ewiggestrige” gibt, die ihre Ziele unterstützen. Die NPD konnte in letzter Zeit immer weniger Spenden erhalten, da es zu unserem Leidwesen noch weitere nationalistische, rassistische und menschenhassende Parteien in diesem Land gibt, welche alle mit ähnlich geistlosen Parolen um sich werfen und meist auch gleiche “hohe” größenwahnsinnige Ziele haben wie die NPD.
Die NPD weicht daher nun von ihrer US-Kritik ab und widmet sich einem neuen gemeinsamen Feind – dem Kommunismus. Sie beschreibt auf ihrer englischsprachigen Internetseite, wie der deutsche Staat von den kommunistischen Parteien ausgebeutet werde. Anzumerken ist jedoch, dass weder MLPD noch DKP Geld vom Staat erhalten und sich über Spenden und Mitgliederbeiträge finanzieren.
Natürlich hindert diese Lüge die NPD nicht daran, einen gemeinsamen kommunistischen Feind heraufzubeschwören.
Auf ihrer Internetseite erklärt die NPD, dass das heutige Gebiet der BRD nicht dem wirklichen Deutschland entspricht. Sie zeigt aber nicht nur auf Staatsebene Größenwahn, sie setzt diesen auch in anderen Themenbereichen fort:
“Bundestag / Reichstag and the European Parliament are the next Targets / Goals we want to achieve”
ist nur ein Beweis für das nicht vorhandene Realitätsbewusstsein.
Obwohl dies eher klingt wie schlechteste Ironie, ist es der NPD durchaus Ernst mit ihren Träumen von weltweiter Unterstützung.
Bis jetzt ist auf dem Forum der Seite allerdings noch keine wirkliche Aktivität zu erkennen. Was auf einen nicht allzu großen Ansturm von intoleranten Kriegsverherrlichern hoffen lässt.
Auf eine Verlinkung zur Internetplattform wird aus naheliegenden Gründen hier verzichtet!
Die Linke und ihr neuer Vorstand
Es ist noch keine Woche her, dass Oskar Lafonataine ankündigte, nicht wieder für den Parteivorstand der Linken zu kandidieren, da hat sich die Führung der Linken schon auf ihren Vorschlag für den neuen Parteivorstand geeinigt.
Die beiden neuen Kandidaten sind Gesine Lötzsch und Klaus Ernst. Gesine Lötzsch ist momentan Vize-Fraktionsvorsitzende im Bundestag und haushaltspolitische Sprecherin der Linken. Sie gilt vielen als Person, welche sich sowohl mit den Größen der hiesigen Politik messen kann, als auch die Bodenhaftigkeit nie verliert.
Sie saß von 1991 bis 2002 für die PDS im Berliner Abgeordnetenhaus. Sie verließ es aber, als sie 2002 ihren Wahlkreis in Berlin direkt gewann und als eine von 2 Linken neben Petra Pau im Bundestag saß.
Seid 2002 gehört sie diesem nun an. Sie gilt nicht nur als Kandidatin der Ostlinken sondern auch als eine der Basis, da sie Bürgernah ist und sich für deren Probleme einsetzt und probiert ihnen zu helfen.
Klaus Ernst ist einen anderen Weg gegangen. Er war Mitglied der SPD, trat aus dieser allerdings aus, da er die mit Hartz 4 eingeschlagene Politik nicht gutheißen konnte und einer ihrer größten Widersacher war.
Er ist Mitglied der IG Metal und einer der Mitbegründer der WASG. Bei dieser setzte er sich für eine Vereinigung mit der PDS zur Linken ein. Auch er sitzt für die Linke im Bundestag und gilt bei vielen als rhetorisch begabt.
Antifaschismus nun kriminell?
Am Dienstag, dem 19. Januar, fing es an. Der antifaschistische Infoshop “Red Stuff” wurde von der Polizei durchsucht und Plakate und Flyer, welche dazu aufriefen am 13. Februar gegen die Nazidemo zu demonstrieren, wurden beschlagnahmt.
Das Informationsbüro von “Dresden Nazifrei” wurde ebenfalls von Polizisten durchsucht und Materialien beschlagnahmt.
Gestern folgte die nächste Aktion gegen die Organisatoren der antifaschistischen Demo – ihre Internetseite wurde gesperrt, da diese angeblich zu Gewalt aufriefe.
Die Demo, die blockiert werden soll, trägt den Namen “Gedenken des alliierten Bombenterrors” und soll mit über 6000 Teilnehmern eine der größten rechtsradikalen Demos in der Nachkriegsgeschichte Deutschlands werden.
Um den Rechtsradikalen nicht zu viel Raum zu gewähren und auf die schrecklichen Folgen der Naziherrschaft aufmerksam zu machen, entstand nun das Projekt “Dresden Nazifrei”, das von vielen Organisationen wie der VerdiJugend oder “Kein Bock auf Nazis” unterstützt wird. Weiterhin unterstützen die Linke, die Piratenpartei, die Grünen und ihre Jugendorganisationen die Demo gegen Rechts. Auch von den Jusos kommt Unterstützung für dieses Projekt, die Sprecherin der Jusos, Franziska Drohsel sagte
Es ist für uns eine Selbstverständlichkeit, gegen die menschenverachtende Ideologie von Rechtsextremen aufzustehen und uns den Nazis in den Weg zu stellen.
Auch Christian Ströble, Bundestagsabgeordneter der Grünen, konnte es nicht nachvollziehen, wie man antifaschistische Organisationen und Demonstrationen so kriminalisieren kann, wie es durch die Sperrung der Internetseite und der Durchsuchung der Büros geschehen ist. Katja Kipping, Bundestagsabgeordnete der Linke, stellte fest, dass es jedermanns gutes Recht sei, sich Nazis entschieden entgegenzustellen.
Die nun gesperrte Website wurde über eine andere Domain wieder hochgeladen und ist nun hier erreichbar.
Trotz aller Hindernisse durch die Polizei wird “Dresden Nazifrei” stattfinden und alle Organisationen bekennen sich weiterhin zu diesem solidarischen Zusammenschluss gegen Rechts. Auf der Homepage von “Dresden Nazifrei” kann man ihren Aufruf zur Demo unterzeichnen und unterstützen.
Hrant Dink – "Staatsfeind Nr. 1"
In dieser Zeit schaut Hrant Dink nichts ahnend das letzte mal auf seinen letzten Artikel, welches in der armenisch/türkischen Zeitung “Agos” erschien:
„Die Unruhe einer Taube“
„Ich weiß, dass die Menschen dieses Landes Tauben nichts tun“
Mit ein wenig Stolz beschließt er aufzubrechen und packt seine Sachen zusammen. Der Täter bekommt im Hauseingang mit, wie eine Tür abgeschlossen wird. Schnell rennt er weg, aber nur um die Ecke.
Er ist fest davon überzeugt, dass ‘dieser Seperatist’ umgebracht werden muss. Er ist sich auch über die Konsequenzen bewusst – Konsequenzen?
Die Intoleranten stehen hinter ihm. Die eigentlichen Staatsfeinde stehen hinter dem Täter Ögün Samast. Die Grauen Wölfe stehen hinter Ögün Samast. Wer kann bei solchen Tätern überhaupt von Konsequenzen reden?
Örgün Samast drückt ab und ermordet Hrant Dink.
Trauer. Freude. Entsetzen. Euphorie. Elend. Triumph.
Drei ganze Ja
hre ist es her, dass ein sehr wichtiger Freiheitsbote umgebracht wurde. Er und seine Worte förderten und forderten Diskussionen, doch seine Gegner verstanden dies nicht.Hrant Dink wollte eine Gesellschaft zu mehr Toleranz motivieren. Doch der Feind wurde von der größeren Macht unterstützt – von Intoleranten.
Die Angst verfolgte Hrant Dink jeden Tag, jede Stunde, jede Minute und jede Sekunde. Die Beängstigung konnte überall eindringen, denn die Angst hat die Macht.
Paragraph 301 hat Dink getötet. Die Intoleranz, die Angst, der Faschismus haben gesiegt. Eine Stimme der Toleranz ist verstummt.
Lasst uns gemeinsam gegen die Intoleranz und Beängstigungen kämpfen. Wir müssen Zeichen setzen, bevor Wir Intolerante tolerieren.
Parteispenden und Steuersenkungen
Die FDP erhielt letztes Jahr Großspenden im Wert von 1,1 Millionen Euro von der Substania Ag. Das wäre zwar weiter nicht erwähnenswert, obwohl es sich um eine der höchsten Unternehmensspenden in der Geschichte der FDP handelt, wenn es sich dabei nicht um ein Unternehmen handelte, dass zur Mövenpick Group gehört und somit 14 große Hotels in Deutschland besitzt.
Die FDP setzte vor kurzem den Steuersatz für Hotelübernachtungen von 19% auf 7% herunter, da sie damit die deutsche Wirtschaft förden wollte. Diese Steuersenkung war schon vor bekannt werden dieser Spende von vielen Seiten kritisiert worden, nun muss sich die FDP auch noch den Vorwurf des Lobbyismus gefallen lassen. Die FDP wurde bei diesem Gesetz von der CSU unterstützt, welche vor den Landtagswahlen in Bayern eine Spende im Wert von 700.000 Euro erhielt.
Nun muss sich die CSU neben der Affäre um die BayernLB auch noch mit dem Vorwurf des Lobbyismus auseinander setzen und sich fragen lassen, wie sie Politik im Interesse einzelner Gruppen betreiben kann, wenn sie sich doch als Volkspartei sieht.
Lokalfaschismus
Am Sonntag fuhr ich mit der Linie 1 Richtung ‘RhenEnergie Stadion’ und konnte folgendes beobachten:
Eine kleine Gruppe von FC Köln-Fans saß in der Bahn und diskutierten über das anstehende Spiel 1.FC Köln gegen BVB Dortmund. Eins konnte man nicht überhören und zwar, dass Köln als Stadt die schönste, freundlichste und fröhlichste ist. Den 1.FC Köln vergötterte man und dabei kamen Parolen raus, bei denen man denken würde, dass man sich in einem Krieg befindet. Eine Station nachdem ich einstieg, stieg eine kleine Gruppe von BVB-Fans ein.
Jetz geht’s los! Wir sind nicht mehr aufzuhalten…Mir gingen einige Situationen durch den Kopf, die aggressiv und beängstigend waren und diese bestätigten sich im Laufe der Zeit.
Im ersten Moment der großen Begegnung wurde es Laut! Es kam zuerst dazu, dass man seine Hymnen sang, doch daraufhin stand ein FC- Fan auf und rief dazu auf “Schwarz-Gelb zu blau umzuwandeln”! Ich wusste zuerst nicht was ich machen sollte. Lachen? Weggucken? Dazwischen gehen?
Nach einigen “Bedrohungen” beruhigte sich die Lage wieder, aber eine Sache wurde mir bewusst: Wenn man Faschismus bekämpfen möchte, muss man vor der Haustür beginnen.
Natürlich gehört es zu jedem Fußballspiel dazu, dass man seinen Verein anfeuert, doch eigentlich sollte man sich fragen, ob man nicht in gewissen Ansätzen faschistisch handelt. Faschismus beschränkt sich eben nicht nur auf die Nationalität, sondern auch auf die Lokale Herkunft, bzw. auf seinen Lieblingsverein.
Was willst Du machen..
Zehn Minuten später am anderen Ende des Kessel, eine junge Frau musste auf die Toilette und fragte den Polizisten freundlich ob sie den Kessel verlassen dürfe und in der Eisdiele neben dem Kessel auf Toilette zu gehen sagte er ihr sie solle sich doch im Kessel hinsetzen wie es bei „dem Pack“ üblich sei. Als sie dies in die Tat umsetzen wollte eskalierte die Situation, 3 Polizisten stürzten sich auf sie und schlugen auf sie ein, Videoaufnahmen die dies bezeugen konnten wurden konfisziert und erst nach 2 Jahren wieder freigegeben, zu einer Verurteilung der Täter kam es nie, ein Problem auf das mittlerweile namenhafte Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International aufmerksam machen. Die Opfer der Polizeigewalt in Deutschland bekommen meistens nie ihre Gerechtigkeit, eine Statistik von 2007 zeigt allein in Berlin 1834 Anzeigen gegen Polizisten, eine Zahl die jeden erschrecken sollte, doch dem ist nicht genug, 2007 kam es zu drei Verurteilungen, das bedeutet es wurden noch nicht einmal ein Prozent der Täter verurteilt.
Doch wie kommt es dazu? Sollten Polizisten nicht eigentlich die Ehrlichkeit des deutschen Rechtsstaates repräsentieren? Dies ist leider in keinem Bundesland der Fall, der Kriminologe Martin Herrnkind untersuchte diese Fälle lange Zeit und kam zu erschreckenden Ergebnissen. Polizisten die Aussagen gegen andere Kollegen machten wurde als Verräter tituliert, doch das Mobbing geht weiter mit erst kleinen Dingen z.B. das dem ehrlichen Polizisten keine Brötchen mehr mitgebracht werden, die höchste Stufe des des Mobbings ist eine von der Mafia geklaute Morddrohung bei der dem betreffenden Beamten tote Ratten auf dem Dienstweg zugebracht werden, kann man dem Spruch „Die Polizei- die größte Gang der Welt“ langsam doch glauben schenken, die Zahlen und Fakten die jeden Tag zusammengetragen werden bestätigen dies, doch nicht nur innerhalb der Polizei herrscht Stillschweigen, Politiker streiten die Taten der deutschen Polizisten ab und korrupte Medien wie die Bildzeitung stellen meist Demonstrationsteilnehmer als die Schuldigen dar und die Polizisten bleiben außen vor, doch Polizeigewalt ist nicht nur auf Demonstration von meist linken Bündnissen ein großes Problem!
Der Arzt Peter Wiesel fährt angetrunken auf der Autobahn, er wird von Beamten auf eine ungewöhnlich rabiate Art und Weise gestoppt, die Aufnahmen einer Polizeikamera zeigen wie ein dutzend Beamten sich auf den Wagen stürzen die Türen aufreißen, Scheiben einschlagen und auf den hilflosen Arzt einschlagen, dieser erstellt selbstverständlich Anzeige gegen die Beamten doch wieder kommt es zu keiner eindeutigen und angemessenen Verurteilung da niemand sagen kann welcher Polizist für welchen Schlag schuldig war, der Richter war enttäuscht, doch auch die Berichte der Polizisten weisen Lücken auf und widersprechen sich, so das man den Eindruck bekam das hier ein Verbrechen vertuscht werden soll.
Wirft man sein Auge auf Siegburg kann sich Peter Wiesel noch glücklich schätzen, der einst wohlhabende Fliesenleger Josef Hoss setzt sich in sein Auto um zu einen Kundentermin zu fahren, ohne etwas zu ahnen startet er den Motor als plötzlich das Ende seines Wohlstandes begann, ein Gummiknüppel schlug die Seitenscheibe seines Wagens ein und plötzlich wußte Josef Hoss nicht wie ihm geschah, zwölf vermummte Männer bewaffnet mit Gummiknüppeln zogen ihn aus dem Wagen und schlugen auf ihn ein, Josef Hoss schrie vergeblich um Hilfe und nach der Polizei, doch diese war schon vor Ort wie er später erfahren sollte, heute ist J. Hoss ein gebrochener Mann, jeder Schritt bereitetet ihm Schmerzen, er musste zwei seiner Autos und seine Villa in Siegburg verkaufen, wie es dazu kam weiß niemand so genau. Ein pensionierter Polizist in der Nachbarschaft verbreitete das Gerücht das J. Hoss Handgranaten horte schließlich drang dieses Gerücht zur Polizei durch, welche halbherzig anfing zu ermitteln. Anschließend wurde ein Haftbefehl beantragt bei der Staatsanwaltschaft und das SEK zugezogen, die Aufgabe des SEK sollte eigentlich sein J. Hoss vor der Haustüre anzusprechen und sein Haus zu durchsuchen und nicht ihn Schwerbehindert zu schlagen, doch die Staatsanwaltschaft wußte nichts von einem Haftbefehl womit der Übergriff illegal war. J. Hoss kämpft heute vor Gericht um Gerechtigkeit gegen das Land NRW, doch dieses möchte keine Einsicht zeigen und verweigert ihm Schadensersatz und Schmerzensgeld, als die Richter nach 2 Jahren endlich zu einem Urteil kamen und das Land zu 30.000 Euro Schmerzensgeld und Schadensersatz des persönlichen Schaden verurteilten ging dieses in Revision und jagt J. Hoss weiterhin durch den juristischen Dschungel obwohl er jetzt schon ein gebrochener Mann ist, die Öffentlichkeit schweigt dazu größtenteils.
Die Gewaltbereitschaft der Beamten in Siegburg ist kein Einzelfall, so wurde ich an einer Infoveranstaltung gegen rechte Propaganda im Zeitungsladen im Siegburger Bahnhof festgenommen von zwei Beamten, auf der Autofahrt zur Wache musste ich mir Drohungen anhören wie „Auf der Wache wird dir das Lachen schon vergehen, da hilft dir niemand!“, am Siegburger Bahnhof angekommen wurde ich von insgesamt 6 Bundespolizisten mit Hund zur Wache gebracht, doch die Drohungen der Polizisten blieben allerdings leere Worte, nach einem kurzen Verhör, einer gründlichen Taschenkontrolle und Konfiszierung diverser Gegenstände durfte ich die Wache mit den Worten „Man sieht sich immer zweimal im Leben“ und einem Stadtverweis verlassen.
Ein Jahr später wieder am Siegburger Bahnhof, die rechte Bürgerbewegung Pro NRW möchte in Köln ihren Anti-Islamierungs-Kongress halten und trifft sich in Siegburg um gemeinsam nach Köln zu fahren, ich war mit einer Gruppe von ca. 50 Aktivisten vor Ort unser Ziel war es die Bürger aufmerksam zu machen und die Abfahrt der Veranstalter zu verhindern.
Als wir das Gleis erreichten eskalierte die Situation nach kurzer Zeit, Polizisten fingen langsam an das Gleis zu räumen, als sich ein Teil der Gruppe weigerte den Bahnsteig zu räumen versuchten sie Angst zu verbreiten und griffen sich eine junge Frau aus der Gruppe und schliffen diese über den Bahnsteig und anschließend die Treppe herunter, ein Zugriff welcher definitv nicht legitimiert war da es vorher zu keinerlei Gewaltausschreitungen kam. Doch auch hier wurde nie ein Urteil vom Richter ausgesprochen.
Die EU-Kommission in Deutschland fordert schon lange eine unabhängige Kommission welche Akten einsehen darf und die Erlaubnis hat Zeugen zu befragen um Fälle von Polizeigewalt aufzuklären, in anderen Ländern ist dies schon sehr lange Gang und Gebe, doch Deutschland weigert sich bis heute strikt dagegen, was doch die Frage aufwirft ob es überhaupt im Sinne der deutschen Politiker liegt die Verbrechen ihrer Beamten aufzudecken.
Wer Opfer von Polizeigewalt wurde findet bei der Roten Hilfe e.V. Hilfe und Unterstützung.
Türkei überlegt ihren Botschafter aus Israel abzuziehen
Begonnen hat diese als der türkische Ministerpräsident Tayyip Erdogan die unverhältnismäßigen Angriffe Israels auf den Gaza-Streifen kritisierte. Kurz darauf folgte beim Weltwirtschaftsforum in Davos der nächste Höhepunkt, als Erdogan dem ehemaligen Soldaten und jetztigen israelischen Präsidenten vorwarf “Beim Töten kennen Sie sich sehr gut aus” während er das Podium verließ.
Die Beziehung verschlechterte sich zusehends, als bei den israelischen Wahlen eine nationalistische Regierung an die Macht kam, die wenig Interesse hat, den Frieden zu erhalten und auf eine Zwei-Staatenlösung zu setzen. Im Oktober folgte der nächste Schritt und die Türkei sagte ein Militärmanöver mit Israel ab, da sie fürchtete, dass Israel weiterhin palästinensische Gebiete bombardieren würde. Am Montag kam es aber zum endgültigen Eklat, als der türkische Botschafter zum stellvertretenden israelischen Außenminister Danny Ayalon gerufen wurde.
Dieser ließ den türkischen Botschafter auf einem niedrigeren Sofa sitzen und es stand nur die israelische Fahne auf dem Tisch, während die türkische Fahne “vergessen” worden war. Der türkische Botschafter war einbestellt worden, um mit dem Aussenminister über eine türkische Serie zu sprechen, die antisemitische Elemente enthält. Er empfand dies als höchste Beleidigung. Die Türkei gab Israel bis heute Zeit, sich für ihr Verhalten zu entschuldigen.
Antideutsche- Um es auf den Punkt zu bringen!
“Antideutsche” sehen sich als eine Strömung des Linksextremistischen Spektrums und haben Forderungen wie “Nieder mit Doitschland”, oder auch “Israel muss leben!”.
Israels Existenz sehen Antideutsche durch die islamische Welt bedroht und somit kommen islamophobische Parolen zustande.
Desweiteren ist man gegen Kapitalismus, aber man sieht sich als Verbündeten der USA. Zugleich leistet man Pionierarbeit gegen Faschismus, fordert aber gleichzeitg, dass Israel nicht auf die Zwei-Staaten-Lösung setzt.
Wie paradox klingt das ganze für Euch? Einerseits setzt man sich für den Frieden ein, aber andererseits legitimiert man ALLE Angriffe auf Palästina, seitens der israelischen Streitkräfte.
Linksextreme gegen den Kommunismus?
Antideutsche sehen sich als Linksextreme und dennoch kritisieren sie Organisationen wie “Attac”. Als Begründung verweisen sie auf “anti-semitische” Handlungen, wenn man den Kapitalismus einschränkt. Wie “populistisch”!
‘Antifaschisten’ gegen alle islamische Strömungen?
Andere populistische Aussagen richten sich gegen alle islamischen Strömungen. Dies hängt, wie oben erwähnt, mit dem Nah-Ost-Konflikt zusammen, da nach Meinung von Antideutschen “die ganze islamische Welt anti-semitisch” ist und somit die Existenz Israels bedroht ist. Wozu ich direkt anmerken möchte, dass die arabische Bevölkerung auch Semiten sind.
Natürlich muss man für die Shoah Verantwortung übernehmen, aber auch aus dem Holocaust lehren ziehen: Die Antideutschen spalten eher, bzw. sie sind rassistisch und Volksverhetzend.
Eigentlich kann man Antideutsche und ihre Ideologie mit einigen Schlagwörtern erklären:
“Bedingungslose Solidarität mit Israel…”
Das Existenzrecht eines demokratischen, freien und Menschenrechtsachtenden Staats Israel zu unterstützen ist natürlich ein Teil unserer Verantwortung gegenüber dem Holocaust, aber muss man sich, wie die Antideutschen, gegen die ganze Islamische Welt aussprechen? Ich würde ihre Argumentationsweise als eine überbewertete Reaktion ansehen. Ich gehe nicht davon aus, dass ein marokkanischer Moslem für die Anschläge auf Israel verantwortlich gemacht werden muss. Als nächstes finde ich es auch fragwürdig, sich als eine “linksextreme” Bewegung zu bekennen, da es die Hauptaufgabe dieser politischen Ideologie ist, dem Kapitalismus und Neo-Liberalismus Widerstand zu bieten.
Anti-Islam-Konferenz der rechten Bürgerbewegung " Pro NRW" – Abendland in Christenhand
“Pro NRW” verfügt im Ruhrgebiet über eine wesentlich geringere Anzahl von Anhängern als in Köln und ist dort bis jetzt praktisch nicht in Erscheinung getreten. Die Moschee in Duisburg-Marxloh, welche Ziel des Sternmarsches sein soll, ist in Duisburg wesentlich schneller akzeptiert worden, als die momentan im Bau befindliche Moschee in Köln. Dass ausgerechnet nun diese von allen demokratischen und bürgerlichen Organisationen unterstützte Moschee Ziel des Sternmarsches sein soll ist als eine Verzweifelungstat zu sehen, um vor der Landtagswahl auch in anderen Gebieten NRWs etwas bekannter zu werden.
Über den Misserfolg dieser Pläne kann man sich ein Bild machen, wenn man sich die vergangenen Aktionen der sogenannten Bürgerbewegung anschaut, die doch meist von Größenwahn und der vergeblichen Hoffnung auf Anerkennung getrieben waren.
Ein starkes Bündnis aller Parteien, Gewerkschaften und religiösen Instanzen wünschen sich die Duisburger Grünen, um sich den Rechten entgegenzustellen.
Duisburgs Oberbürgermeister Sauerland lässt bereits prüfen, ob diese Demo nicht verhindert werden kann. Auf die Demo angesprochen, sagte er,
Dass jetzt politische Kräfte am äußersten rechten Rand der Gesellschaft gerade die Duisburger Moschee zur Zielscheibe gewählt haben, halte ich für einen Skandal.
Der SPD-Landtagsabgeordnete Link kritisierte den Aufmarsch von “Pro NRW” in mindestens ebenso starker Weise und teilte mit, was er von solchen Organisationen und ihren Aktionen hält:
„Wir brauchen dieses braune Pack in Duisburg nicht! Pro NRW spielt mit vermeintlich einfachen Argumenten Menschen gegeneinander aus. Das dürfen und das werden wir in Duisburg nicht zulassen. Sollte Pro NRW hier in Duisburg weiter aktiv werden, werden wir mit allen demokratischen Mitteln dagegen vorgehen und diesen ewig Gestrigen zeigen, dass sie in unserer Stadt nicht willkommen sind.”

