Archiv für September 2009
Der Sieg der FDP: Auf der Suche nach Antworten
Ich versuche in diesem Artikel Gründe für den starken Zugewinn der FDP zusammenzutragen und diese zu erläutern.
Neoliberalisten gewinnen
Dass während des weltweiten Zusammenbruches des Neoliberalismus im Zuge der größten Finanzkrise seit über 80 Jahren ausgerechnet die Neoliberalisten diese Wahlen gewinnen würden ist nicht nur überraschend sondern gleichsam auch absurd. Dass die WählerInnen ausgerechnet die FDP zum Retter in der Krise ausgerufen haben ist als würde man einen Brandstifter zum Feuerwehrmann auserkoren. In ihrem Wahlprogramm schreibt die FDP zur Finanzkrise, diese sei durch ein ‘Regulierungsproblem’ zustande gekommen. Im Klartext heisst das: ‘Schuld ist der Staat’. Gerade der Abbau der Regulierungen auf den weltweiten Finanzmärkten machte diese Krise erst möglich. Makler, Bänker und andere Unternehmer nutzten die vielen Freiheiten um das ganz große Geld zu machen. Am Ende dieses Spiels stand die größte Finanzkrise nach Ende des 2. Weltkrieges und gleichzeitig die größte Finanzkrise der noch jungen Geschichte der Bundesrepublik. Während weltweit derzeit an einer neuen Finanzmarktordnung gearbeitet wird, so zum Beispiel auch beim G20 Gipfel, hält die FDP mit ihrem Programm strikt an der derzeitigen Finanzmarktordnung fest.
Warum also sehen so viele Menschen die FDP als den Wegweiser aus der Krise?
Das liegt zum Einen sicherlich daran, dass das allgemeine Bild der FDP in Deutschland das einer wirtschaftlich kompetenten Partei ist. Die ‘durchschnittlichen WählerInnen’ sehen in der FDP eine Partei, die vor allem auf dem wirtschaftlichen Sektor stark und fachmännisch agiert. Zum anderen glaube ich, dass sich viele Menschen in Deutschland ein Ende der Krise herbeisehnen. Die FDP hat in ihrem Wahlkampf stets das baldige Ende der Krise posaunt. Während SPD, Grüne und die Linke eher auf Realismus setzten, um bei den WählerInnen Vertrauen zu gewinnen, versuchte die FDP mit ihrem Optimismus Stimmen zu gewinnen. Damit hatte sie augenscheinlich Erfolg: Mit Optimismus aus der Krise, das macht Laune und bringt Spaß bei den Deutschen!
Privat vor Staat
Wenden wir uns nun einem weiteren Thema zu, das in diesem Wahlkampf leider etwas kurz gekommen ist. Die Rede ist von unserem System der Sozialversicherungen, insbesondere auf dem Gebiet der Gesundheitspolitik. Die FDP fordert in ihrem Wahlprogramm ganz unbehelligt den Ausbau der Privatisierung auf dem Gebiet der Sozialversicherungen. Das Ziel der FDP ist so gesehen also ein Rückfall in eine Klassengesellschaft. ‘Privat vor Staat’, ohne Wenn und Aber. Schon heutzutage wird in Deutschland eine 2. Klassenmedizin betrieben: Wer Privat versichert ist bekommt schnellere und bessere Termine, hat kürzere Wartezeiten, bekommt zum Teil sogar andere Medikamente verschrieben als gesetzlich Krankenversicherte. Es gibt sogar schon Arztpraxen, die nur für privat Versicherte geöffnet sind. Ich selbst habe das alles als privat Versicherter schon festgestellt und kann es mitnichten gut heissen. Jeder Mensch, egal wo er geboren wurde und wie hoch sein Einkommen ist, sollte dasselbe gute Recht auf eine faire Behandlung haben. Kein Mensch ist mehr wert als ein Anderer! Daran ändert auch ein höheres Einkommen oder eine höhere Stellung in der Gesellschaft nichts.
Ein Beispiel dafür, wie gut ein komplett staatlich reguliertes Sozialversicherungssystem funktionieren kann ist die Schweiz. In diesem reichen Land haben alle Menschen das Recht auf dieselben medizinischen Leistungen. Meiner Meinung nach wäre der Ausbau der Privatisierung mehr als nur eine Rolle Rückwärts. Gesundheit darf kein Luxusgut werden!
Warum also wählen 15% der Menschen die FDP, wo doch ein soviel kleinerer Anteil zu den Privat Versicherten gehört? Das liegt vor Allem daran, dass, wie ich schon zuvor erwähnt habe, dieses Thema, wie auch diverse andere, in diesem Wahlkampf eindeutig zu kurz gekommen ist. Hier hätten die anderen Parteien die WählerInnen aufmerksam machen können bzw. müssen. Die Tatsache, dass viele WählerInnen von den Wahlprogrammen der einzelnen Parteien herzlich wenig Ahnung haben ist ein weiterer Beleg für die politische desinteresse, die in diesem Jahr auch durch die niedrige Wahlbeteiligung zum Ausdruck gekommen ist. Viele Menschen wissen einfach nicht genau bescheid über die Partei neben die sie ihr Kreuz setzen.
Steuersenkungen?
Die größte Hürde wird für die FDP in der nächsten Legislaturperiode die angekündigten Steuersenkungen sein. Das weiß auch Westerwelle und flüchtet sich bei genaueren Nachfragen in Ausreden: Er wolle die Koalitionsverhandlungen nicht öffentlich führen. Bei den WählerInnen ist das Thema offenbar gut angekommen. ‘Wenn für mich etwas gutes bei herum kommt, warum nicht?!’, mögen sich so manche WählerInnen gedacht haben. In Anbetracht der großen Neuverschuldungen durch die Finanzkrise ist es sehr fraglich, wie und in welchen Bereichen die FDP die Steuern senken will. Um dieses Versprechen zu halten wird man ganz wo anders den Geldhahn zudrehen müssen, z.B. bei den sozialen Leistungen. Die Wirtschaftsexperten stehen den geplanten Steuersenkungen sehr skeptisch gegenüber. Sie weisen explizit darauf hin, dass der angehäufte Schuldenberg durch die Steuersenkungen nur vergrößert wird.
Ein weiteres Phänomen dieser Wahlen war der große Anteil von ErstwählerInnen die der FDP ihre Stimme gaben. Diese Wählergruppe hat wohl den größten Bezug zu bildungspolitischen Themen. Dass gerade die FDP, die sich für eine weitere Privatisierung des Bildungssystems ebenso stark macht wie für Studiengebühren sich hier einen so großen Stimmenanteil sichern konnte ist ebenso überraschend wie bedenklich. Die steigende politische desinteresse nimmt anscheinend auch bei jungen WählerInnen zu, zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass 17% (FDP-Stimmenanteil unter ErstwählerInnen) der ErstwählerInnen Studiengebühren unterstützen. Ebenso wenig wie eine Privatisierung des Bildungssystems. Bildung muss es für alle Menschen geben!
Die FDP wird in den nächsten vier Jahren ein großes Wort mitzureden haben in Deutschland. Neben den oben angesprochenen Themen macht sie sich für die Laufzeitverlängerungen der Atomkraftwerke stark, sie will den Kündigungsschutz lockern und spricht sich klar gegen einen Mindestlohn aus. Nun gilt es, eine starke Opposition abzugeben und in den nächsten vier Jahren für den Erhalt des Sozialstaates Deutschland zu kämpfen! Dafür, und für mehr Aufklärung bei den WählerInnen, damit sie bei den nächsten Bundestagswahlen nicht ahnungslos in die Wahlkabine schreiten.
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Die Linke – Zukunft oder Irrsinn?
Doch was wissen wir über diese Partei? Sie ist entstanden aus der Fusion von WASG und der PDS, ihre Spitzenkandidaten sind Gregor Gysi und Oskar Lafontaine.
Das sind aber nur Namen, die uns eigentlich nichts sagen.
Der neue Name “die Linke” zeigt nur, dass sie sich als linke Partei in Deutschland sieht, mehr sagt uns der Name nicht, ist sie so links wie es früher die SPD war oder ist sie eine fast kommunistische Partei? Wie sieht ihre Aussenpolitik aus? Wie steht sie zur EU?
Die Linke gegen den Krieg
Was wir sicher wissen, ist das es zuviele Fragen gibt, die sich um diese Partei drehen und viel zu viele Meinungen, was grundsätzlich nicht schlecht ist.
Aber suchen wir mal nach Antworten, sie ist mit Sicherheit keine kommunistische Partei, obwohl sie eine kommunistische Disskusionsplatform hat. Sie setzt sich für eine Umverteilung des Einkommens ein, doch dass alleine ist nicht kommunistisch.
Sie ist gegen Krieg und gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr, da sie Deutschlands Soldaten nicht an den Morden an anderen Leuten beteiligt sehen möchte, sie ist auch für Frieden in Afghanistan, doch glaubt an die Stärke der Afghanen ihre Probleme allein zu lösen.Natürlich kann man die Bundeswehr nicht direkt abziehen, weil das zu großen Schaden anrichten würde und das positive Bild der anderen Nationen von Deutschland erschüttern würde. Sie hat zu hohe Forderungen was den Mindestlohn angeht, aber würde sie diese nicht senken, wenn sie an der Regierung beteiligt wäre? Sie ist kritisch, vieleicht zu kritisch gegenüber dem freien Markt, aber das ist ihr gutes Recht. Sie will den Perspektivlosen hier mehr Chancen bieten, doch könnten dabei einige andere große Nachteile erleiden.
Chancen für die Zukunft
Klar sind ihre Ideen noch nicht in jedem Bereich ausgereift, doch sollte man ihr Chancen geben sich zu beweisen, da man erst durch Regierungsarbeit realistisch wird und auch Politiker wie Ramelow, der freiwillig auf das Ministerpräsidentamt verzichten würde für eine Regierungsbeteilgung, zeigen uns, dass die Linke daran arbeitet.
Natürlich sind besonders hier im Westen die kommunistischen Ideen zu stark und ihr Einfluss muss gemindert werden, doch man sollte ihr noch etwas Zeit geben, sich langsam an diese Aufgaben zu gewöhnen.
Meiner Meinung nach ist die Linke ein Teil der Zukunft Deutschlands, doch kommen diese Bundestagswahlen für sie noch zu früh, was man an ihren teilweise sehr übertriebenen Ideen merkt. 2013 sieht dies allerdings sehr anders aus und eine Regierungsbeteiligung der Linken wird dann sehr wahrscheinlich akzeptiert werden.
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"Ich möchte die Bundeskanzlerin aller Deutschen sein!"
In Zukunft sollten wir mehr auf die Worte von Merkel achten, da keine Mediengroup diesen Satz auf ihre Intention geprüft hat. Meiner Meinung ist dies auch ein Beweis, für die Politik eines “versteckten Nationalismus”, der stets von der CDU verwendet wird. Ich wünsche Deutschland sehr viel Glück für die nächste Legislaturperiode!
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Säkularismus kann uns auch Freiheiten rauben!
Oder wie wäre es mit einem Kopftuch? Würdet ihr dies nicht als einen Eingriff in euer Privatleben sehen?
Wenn ihr so denkt, dann könnt ihr euch als einen Säkularisten sehen! Ihr fordert, dass der Staat nicht in religiöse Themen eingreift. Dies führt natürlich zu einer Gesellschaft mit einem großen Anteil an Freiheiten.
Doch lasst uns doch mal das ganze aus einer anderen Sicht sehen: Wie würdet ihr reagieren, wenn der Staat euch solche religiösen Symbole verbieten würde? Der Staat möchte doch nur die strickte Trennung von Staat und Religion, oder? Dies ist der falsche Weg dem Bürger Freiheit und Gleichheit zu bieten , denn der Bürger gehört nicht mit seinem religiösen Leben dem Staat.
Religion nur im privaten?
Jeder Mensch hat das Bedürfnis sich in seinem privaten Leben religiös zu äußern und dazu gehört auch die Aufhebung des Kopfuchverbots für Schülerinnen. In einem gewissen Bundesland, werden Kopftücher nicht geduldet, aber andererseits auch keine Kreuze, die im Klassenraum als Dekoration dienen sollen. Jedoch möchte ich hierzu hinzufügen, dass der Klassenraum als Gut dem Staat gehört und dadurch säkular bleiben muss, aber die Schülerin ist doch keine Ware, die dem Staat als Gut gehört!
Aus diesem Grund fordere ich, dass man nicht nur die Trennung zwischen Staat und Religion machen sollte, sondern auch eine Trennung zwischen dem säkularen Staat und dem freien Volk, welches sich mit seinen religiösen Symbolen frei “äußern” darf.
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Die verhüllte Schönheit.
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Die Grünen erreichen fast die absolute Mehrheit!
Am Montag wurden die Bundestagswahlen nachgestellt und jeder Schüler durfte seine Zweitstimme abgeben.
Das Ergebnis
CDU: 1 Stimme (xD)
SPD: 4 Stimmen
Die Grünen: 8 Stimmen (haha… Hier auf dieser Schule bin ich richtig!^^)
FDP: 0 Stimmen
Die Linke: 5 Stimmen
Linke Schule
Dieses Ergebnis zeigt ganz klar, wie “links” meine Schule eingestellt ist.
Zum Glück ist diese Stimme für die CDU eine Ausnahme, da es sich hierbei um einen JU-Mitglied handelt! Man kann ja schließlich nicht von ihm erwarten, dass er von der einen Minute zur anderen Minute sich für die richtige Partei entscheiden wird! Wie dem auch sei, überrascht mich dieses Ergebnis gar nicht. Um es mal zu verdeutlichen, könnte ich eigentlich von einer Repräsentativen Umfrage ausgehen! In der Vergangenheit standen sehr oft irgendwelche von der Pro-Köln vor unserem Schulhof und wollten uns regelrecht irgendeinen Müll aufdrengen, der am Ende immer auf dem Boden lag und von uns Schülern freiwillig entsorgt wurde! Im weiteren Verlauf gab es auch immer unsinnige Pressemitteilungen seitens der Pro-Köln. Jede Pressemitteilung verdeutlichte mir, wie sozial unsere Schule ist.
Meiner Meinung nach sollte man meine Schule als Vorbild nehmen und den Rechtspopulisten keine Stimme an Schulen geben!
Von hier aus möchte ich meinen Geschi-LK gratulieren und grüßen!
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Wenn Schule keine Perspektive birgt
Momentan gibt es in Deutschland 3 große verschiedene Schulformen, auf die ein Schüler nach seinem Grundschulabschluss gehen kann, das wären das Gymnasium, die Real- sowie die Hauptschule.
Um die letztgenannte geht es in diesem Artikel, um eine Gruppe die mit 49% aller Arbeitslosen, fast die Hälfte der Arbeitslosen in Deutschland stellt.
In der Gruppe der 18-25 Jährigen liegt ihr Anteil an den Arbeitslosen noch etwas höher, obwohl sie nur etwas mehr als 13% dieser Bevölkerungsgruppe stellen.
Gründe dafür sind die sehr schlechte Bildung, die einem auf der Hauptschule vermittelt wird und dafür sorgt, dass es heute nur noch wenige Berufe gibt, die man mit einem Hauptschulabschluss ausüben kann. Ein weiterer Grund ist, dass vielen Kindern, die auf die Hauptschule gehen, schon von Beginn an von Lehrern, einigen Politikern und einigen Medien vermittelt wird, dass sie sowieso nichts erreichen werden und die Kinder das mit der Zeit als eigene Einstellung übernehmen.
Auch sind Personen, welche die Hauptschule besucht haben, wesentlich häufiger kriminell als andere, was an der eben angesprochnen Perspektivlosigkeit liegt, in deren Folge sie teilweise Kriminalität als einzigen Weg sehen, um etwas Geld zu verdienen und sich auch etwas leisten zu können, da dies bei der Höhe des jetztigen Arbeitslosengeldes ja sehr schwer möglich ist.
Abschaffung der Hauptschulen
Um diese Situation zu ändern, sollte man den Personen, die den Hauptschulabschluss haben, bessere Möglichkeiten geben um sich fortzubilden, in dem ihnen es leichter gemacht wird, ihren Abschluss zu verbessern oder einen anderen Abschluss zu erreichen.
Auch sollten Hauptschulen mit Realschulen zusammengelegt werden, um das Bildungsniveau zu erhöhen und den Kindern somit mehr Persepktive und Chancen auf ein besseres Leben zu geben.
Dies wird auch nicht das Niveau der Realschulen senken, da der Unterrichtsstoff gleich bleiben wird und sich dadurch auch vieleicht mehr verschiedene Fächer anbieten lassen, da es mehr Schüler gibt, die an diesen teilnehmen würden.
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Friedenspreis für Herrn Schramma
Herr Schramma bekommt diesen Preis verliehen, da er den Ruf von Köln als Weltoffene Stadt gegen die Rechtsnationalisten von Köln verteidigte, in dem er sich weiter für den Bau einer Moschee in Köln einsetzte, obwohl er dafür teilweise heftig Kritisiert wurde.
Er hielt diesem Druck stand und setzte sich weiter ein für Gleichberechtigung und Toleranz, teilweise auch gegen Widerstand in der eigenen Partei.
Auch sprach er auf beiden Demos gegen den Anti-Islamisierungskongress, der von der nationalistischen Bürgerbewegung Pro Köln organisiert wurde.
In diesem Sinne Danke Herr Schramma für ihren Einsatz für die Freiheit und den guten Ruf Kölns, als Weltoffene Stadt.
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Wenn PolitkerInnen die Gunst der Stunde nutzen: Heute mit Angela Merkel
Stellenstreichung
So wurden seit Jahresbeginn 2009 mehr als 1.000 Stellen bei der Polizei ersatzlos gestrichen. Unter „ersatzlos gestrichen“ ist zu verstehen, dass weniger Einstellungen vorgenommen werden als gleichzeitig Polizisten wegen Erreichen der Altersgrenze in Pension gehen. Seit dem Jahr 2000 wurden sogar über 10.000 Stellen abgebaut, die große Mehrzahl dieser Stellen seit dem Jahr 2005 (also nach dem letzten Regierungswechsel).
Dass nun ausgerechnet Merkel, die für diesen immensen Stellenabbau die Hauptverantwortung mitträgt, sich derart für mehr Polizisten stark macht ist nicht nur absurd sondern gleichzeitig auch ein Betrug an den WählerInnen. Merkel versucht so kurz vor der Wahl nichts anderes als WählerInnen mit einem angeblichen Programm zu gewinnen, das sie schlicht und einfach nicht führt. Das ist in dieser Form nicht nur rein populistisch sondern in Hinblick auf einen getöteten Menschen in meinen Augen auch höchst un-moralisch.
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Wenn Sozial-Demokraten gegen den Frieden sind…
Vorher möchte ich auf die Partei selbst eingehen: Es geht um die CHP-”Republikanische Volkspartei“, die von Mustafa Kemal, am Anfang der Nationalisierung Türkeis, gegründet wurde. Diese Partei sah und sieht sich als Verteidiger des Millitärs, welches zu ihrer politischen Ideologie ein Widerspruch ist: “Wir sind die wahren Sozis!”
Diese Worte kann man dieser Partei nicht mehr abkaufen, da sie sich gar nicht für den Sozialstaat interessiert. Wie denn auch, wenn man vom Militär geführt wird?!
Diese Partei ist auch an alten Werten interessiert, sie fordert immer noch, dass sich gewisse ethnische Gruppen assimilieren und Friedensverhandlungen mit “alten feindlichen Nachbarn”, lehnen sie strickt ab.
Auf der Tagesordnung der türkischen Regierung stehen im moment Reformen, die den Kurden zu Gute kommen soll. Nun dürft ihr raten, welche Partei(en) dagegen ist/sind… Natürlich die Nationalisten und unsere “super-Sozis”, oder auch unsere “geheimen Sozis”.
Abgesehen davon, dass diese Partei nicht sozial orientiert ist, sehe ich diese Partei auch als eine anti-demokratische Partei an.
Um es mal anders auszudrücken: Was verbindet diese Partei mit Demokratie?
Ich wünsche der Sozial-Demokratie, in der Türkei, sehr viel Glück, um aus diesem Alptraum aufzuwachen…
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